Jacob Thiessen: “Das Matthäusevangelium” Neuerscheinung!

Jacob Thiessen, Das Matthäusevangelium. Eine Verständnishilfe mit biblischen und jüdischen Hintergrund- und Paralleltexten sowie kurzen Kommentaren zu den einzelnen Abschnitten und Versen (Beiträge zum besseren Verständnis biblischer Texte 2), Ansbach: Logos Editions Science, 2023, 350 Seiten, 29,95 Euro /34,90 CHF Hier kommen sie zur Beschreibung und Bestellmöglichkeit Jacob Thiessen: Das Matthäusevangelium – Eine Verständnishilfe mit …

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War der Kirchentag ein Erfolg?

Der 38. Deutsche Evangelische Kirchentag in Nürnberg und Fürth wird kontrovers beurteilt. Der Landesbischof der gastgebenden Kirche und der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern ziehen Bilanz. Hier der Link zum Pro und Kontra https://www.idea.de/artikel/war-der-kirchentag-ein-erfolg

Christustag Bayern auf dem Kirchentag in Nürnberg

Es ist Zeit für ein klares Bekenntnis Nürnberg – Angesichts von Traditionsabbrüchen und zunehmender Säkularisierung kommt es heute entscheidend auf das klare Bekenntnis zu Jesus Christus durch jeden einzelnen Christen wie die Kirche insgesamt an. Darauf hat der Vorsitzende des Arbeitskreises Bekennender Christen in Bayern (ABC), Dekan Till Roth, beim Christustag Bayern hingewiesen, der im …

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Stellungnahme zur EKD Synode vom 08.11.2022 – Klima

Sehr geehrte Gemeindeglieder, liebe Schwestern und Brüder,
auf der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland sprach am 8.11.2022 auf Einladung der Synodenpräses, Anna-Nicole Heinrich, die Aktivistin der „Letzten Geberation“, Aimée van Baalen. Im Anschluss äußerte Präses Heinrich: „Wir solidarisieren uns mit euch“. Durch Fernsehberichterstattung und Pressemeldungen wurde diese Solidarisierung bundesweit bekannt und sorgte vielfach für Erschütterung und Empörung. In der EKD-Zeitschrift „Chrismon“, die als Beilage zu überregionalen Tageszeitungen kostenlos verteilt wird, äußerte sich Präses Heinrich umfangreich zum Klimaaktivismus. In einem moderierten Gespräch mit Charly Dietz, einer Vertreterin von „Ende Gelände“, stimmte sie den Rechtsbrüchen radikaler Klimaaktivisten mit der grundsätzlichen Aussage zu: “Dabei hängt die Entscheidung, aus dem Normverhalten auszubrechen, für mich nicht daran, ob das vielleicht strafrechtliche Konsequenzen hat, sondern ob es für das Ziel sinnvoll ist.” Präses Heinrich bezeichnete zwar Gewalt gegen Menschen als „die Grenze, die man niemals überschreiten darf” – grenzte sich aber weder von der Gewalt gegen Sachen, noch vom gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr oder von Nötigung ab. Zum Problem fahrlässiger Körperverletzung – etwa durch die Behinderung von Rettungsfahrzeugen – schwieg sie. Frau Dietz wies im Gespräch darauf hin, dass die Aktionen von „Ende Gelände“ das Ziel verfolgen, die Marktwirtschaft abzuschaffen und durch eine Planwirtschaft zu ersetzen: „Wir müssen den Kapitalismus überwinden, weil er ein ausbeuterisches System ist, … Und uns demokratisch überlegen, was wir mit unserer Wirtschaft produzieren wollen.“ Dem allen zum Trotz wünschte sich Präses Heinrich, dass Kirchengemeinden „Ende Gelände“ mit den Möglichkeiten ihrer Infrastruktur (etwa bei Protestcamps) unterstützen.
Als Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher der evangelisch-lutherischen Gemeinden Rüdenhausen und Wiesentheid erklären wir dazu:
Wir bekennen uns als Staatsbürgerinnen und Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland zur verfassungsmäßigen Ordnung unseres Landes und distanzieren uns auf das Schärfste von den Aussagen von Präses Heinrich. Wir bekennen uns zur parlamentarischen Demokratie und zur Mehrheitsentscheidung. Wir lehnen es deshalb ab, wenn eine kleine Minderheit von Aktivisten die aus freien Wahlen hervorgegangene Regierung mit Mitteln des systematischen Rechtsbruchs zu erpressen versucht, die von ihr verfolgten Ziele umzusetzen. Wir bekennen uns zum Rechtsstaat. Dieser wird grundsätzlich in Frage gestellt, wenn seine Gesetze gebrochen werden dürfen, sobald dies der Durchsetzung der eigenen, selbstgewählten Ziele dient. Wir bekennen uns zur sozialen Marktwirtschaft, die Wohlstand, Absicherung und Freiheit für viele gebracht hat. Die Staaten mit Marktwirtschaft und ihre Bürger spenden jährlich riesige Summen zur Linderung der Not in der Welt und zur Entwicklungsförderung. Wir wissen, dass das politische und wirtschaftliche System der Bundesrepublik nicht perfekt ist, aber dass es jedem die Möglichkeit bietet, sich in den demokratischen Prozess mit rechtsstaatlichen Mitteln einzubringen, um Verbesserungen zu erreichen.
Als Christinnen und Christen erklären wir in Übereinstimmung mit der Heiligen Schrift und den Bekenntnissen der evangelisch-lutherischen Kirche unseren Respekt vor der Staatsordnung und ihren Organen, unsere Achtung vor den Gesetzen unseres Staates und unsere Anerkennung des Rechtes auf Privateigentum. Wir lehnen es strikt ab, dass eine hohe Vertreterin der evangelischen Kirche ihr Amt dazu missbraucht, um Pläne für einen Systemwechsel zu befördern.
Als Gemeindeleitungen werden wir die uns anvertrauten Mittel, Gebäude, Arbeitsstrukturen etc. dafür niemals zur Verfügung stellen.
Kirchengemeinden sind Orte, an denen Menschen unterschiedlicher politischer Überzeugung, sozialer Stellung, ethnischer Herkunft, Haltung zu Verbrennungsmotoren, erneuerbaren Energien, Fleischkonsum etc. im Glauben an Jesus Christus zusammenkommen, um ihn gemeinsam zu ehren und ihre Erlösung zu feiern. Christen finden sich zusammen, weil sie von Christus gefunden sind. Dass diese Vielfalt die Kirchengemeinden nicht sprengt, sondern bereichert, ist möglich durch den einigenden Glauben an den einen Herrn und Heiland Jesus Christus und den Respekt voreinander als Schwestern und Brüder im Herrn. Als Gemeindeleitungen werden wir dafür auch in Zukunft einstehen!

Eingabe der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern (KSBB) an die Synode der Ev.-Luth. Kirche in Bayern zur Herbsttagung 2023

Eingabe der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern (KSBB) an die Synode der Ev.-Luth. Kirche in Bayern zur Herbsttagung 2023:
Untersuchung des Wirkens von Prof. Dr. Helmut Kentler auf die Evangelisch Lutherische Kirche in Bayern
Die Synode möge beschließen: “Es wird ein externes Untersuchungsgremium eingesetzt, welches das Wirken von Helmut Kentler und ggf. seiner Epigonen, bzw. weiterer Menschen aus seinem Umfeld innerhalb der Evangelisch Lutherischen Kirche in Bayern untersucht. Hier ist insbesondere zu untersuchen, ob durch Kentler und / oder sein Umfeld in kirchlichen oder kirchennahen Institutionen ggf. Positionen vertreten wurden, die sexuellen Missbrauch verharmlost, beworben oder selbigem Vorschub zu leisten geeignet waren. Darüber hinaus ist auch der Frage nachzugehen, ob es durch Kentler und / oder sein Umfeld zu Missbrauchstaten in kirchlichen oder kirchennahen Institutionen kam.
Hier sind insbesondere Orte einzubeziehen, an denen Kentler selbst aktiv war, wie etwa das Studienzentrum für Evangelische Jugendarbeit in Josefstal, Evangelische Akademien und Bildungsstätten, aber auch Orte, an denen ggf. sein Gedankengut nachwirkt, wie etwa in Kindertagesstätten, Schulen und anderen pädagogischen Einrichtungen.“
Zur Begründung:
Zwischenzeitlich berichtete die Presse darüber, dass Helmut Kentler selbst zahlreiche Jungen sexuell missbrauchte. Für Kenner der Causa Kentler sind diese Meldungen kaum überraschend.
Dies muss nun aber bedeuten, dass alle Wirkungsorte Kentlers noch weit akribischer untersucht werden müssen, als dies evtl. bisher geschah. Kentler betreute die Promotionen auch kirchlicher Kräfte. Sein Gedankengut wird insbesondere von Vertretern der sog. Sexualpädagogik der Vielfalt, die Übungen für Kinder u.a. im Kindergarten entworfen haben, die von Fachstellen als potenziell missbrauchsanbahnend betrachtet werden, verbreitet. Dies geschah und geschieht möglicherweise unkritisch und mitunter zustimmend. Auch Einrichtungen innerhalb der Kirche, wie etwa das Studienzentrum in Josefstal, zählten Kentler zu ihren Mitarbeitern. Aus diesem Grund ist höchste Dringlichkeit geboten.
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KSBB HAUPTBÜRO:
KIRCHLICHE SAMMLUNG UM Postfach 1131
BIBEL UND BEKENNTNIS IN 91502 Ansbach
BAYERN E. V. TEL./FAX: 09871-444956
www.ksbb-bayern.de
KIRCHLICHE SAMMLUNG UM BIBEL UND BEKENNTNIS IN BAYERN E.V. (KSBB)
1. Vorsitzender: Andreas Späth * 2. Vorsitzender: Pfr. Martin Fromm
“Wir aber sind nicht von denen, die da weichen und verdammt werden, sondern von denen, die da glauben und die Seele erretten. Hebr. 10,39”
Bankverbindung: KSBB – Evang. Bank – IBAN DE67520604100003101053 – BIC GENODEF1EK1
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Insbesondere in Josefstal fanden bis 1999 Freizeiten statt, in denen die Kinder und Jugendlichen mindestens zeitweilig von ihren Eltern getrennt waren. An diesen Freizeiten nahm über Jahre auch Helmut Kentler teil (siehe Anhang). Auf diesen Freizeiten ging es u.a. um die Schwächsten der Gesellschaft, behinderte Kinder. Da aus der Vita Kentlers bekannt ist, dass er immer wieder besonders schutzbedürftige Kinder in auffällig perfider Weise an Missbrauchstäter ausgeliefert, bzw. nach Presseberichten selbst missbraucht hat, müssen nun, da er nicht nur als „Schreibtischtäter“ (Emma) überführt ist, vor diesem Hintergrund alle Alarmglocken schrillen.
Nicht vergessen werden darf in diesem Zusammenhang das dicht gewebte Netzwerk des Systems Kentler.
Die KSBB ist gerne bereit, die Synode mit Auskünften und Material bei der Aufklärungsarbeit zu unterstützen.

In Sachen EKD – Stellungnahme der Kirchenvorstände Rüdenhausen und Wiesentheid

Sehr geehrte Gemeindeglieder, liebe Schwestern und Brüder, auf der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland sprach am 8.11.2022 auf Einladung der Synodenpräses, Anna-Nicole Heinrich, die Aktivistin der „Letzten Geberation“, Aimée van Baalen. Im Anschluss äußerte Präses Heinrich: „Wir solidarisieren uns mit euch“. Durch Fernsehberichterstattung und Pressemeldungen wurde diese Solidarisierung bundesweit bekannt und sorgte vielfach für …

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Reinhard Slenczka (1931-2022) zum Gedenken

Am 4. November 2022 starb Reinhard Slenczka, einer der herausragenden evangelisch-lutherischen Theologen der Gegenwart, im 92. Lebensjahr in seiner Altersresidenz in Würzburg. Nur vier Wochen zuvor war er mit seiner Gattin und Lebensbegleiterin, Dr. Gisela Slenczka, mit der er seit 1957 verheiratet war, in die Domstadt umgezogen. Slenczka hatte zu verschiedensten Bekenntniskreisen intensive Beziehungen und …

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