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“Glaube trägt auch in Klimakrise” Christustag 03. Oktober 2023 – Pressemeldung und Erklärung

Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC)
Sprecher: Hans-Joachim Vieweger

Pressemeldung vom 3. Oktober 2023 (Tag der deutschen Einheit)

Christustag Bayern: Der Glaube trägt auch in der Klimakrise
Rund 650 Besucher an sechs Veranstaltungsorten

Der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC) hat angesichts der Sorgen vor einer Klimakrise zu verantwortungsbewusstem Handeln und zugleich Gelassenheit im Vertrauen auf Gott aufgerufen. In einer Erklärung zum Christustag Bayern, der am 3. Oktober an sechs Orten gefeiert wurde, heißt es: „Der Glaube an den dreieinigen Gott, der trotz allem seine Schöpfung liebt, macht Mut zum guten Handeln und bewahrt vor der maßlosen Überforderung, die Zukunft der Welt hinge allein von unserem Handeln ab.“ Als Kirche rufe man einerseits „zur Abkehr von einem rücksichtslosen und zerstörerischen Umgang mit Gottes Schöpfung auf“. Zugleich warnt der ABC davor, dass in der Klimadebatte ein moralischer Druck aufgebaut wird, der die Gefahr gesellschaftlicher Verwerfungen berge.

Deutliche Kritik äußert der ABC an einer unreflektierten Unterstützung von Klima-Aktivisten durch Teile der Kirche: „Wir verstehen zwar, wie verzweifelt sich manche angesichts der Klimakrise fühlen, aber als Kirche können wir diese nicht als das größte Problem der Menschheit bezeichnen.“ Aus christlicher Sicht sei das größte Problem die Sünde, die Trennung von Gott bedeutet und darum Zukunft wegnimmt, indem sie von der Quelle des Lebens abschneidet. Auch den aktivistischen Satz „Wir haben nur eine Erde“ könne man als Kirche, die die Auferstehung der Toten und das ewige Leben bezeugt, so nicht unterschreiben.

In diesem Sinn berichtete Pfarrer Thomas Hofmann beim Christustag in Bayreuth von seinem Grußwort bei „Fridays for Future“. Er habe dabei für einen guten Umgang mit Gottes Schöpfung ohne Moralismus geworben. Und zugleich betont: „Der wichtigste „Friday for Future“ der Geschichte war der „Good Friday“, der Karfreitag, an dem Jesus, der Befreier, unsere Zukunft im Himmel erkaufte“, so Hofmann.

Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Lettland, Einars Alpe, griff in seiner Predigt in Berg (Oberfranken) den Tag der deutschen Einheit auf. Dieser stehe für die Verbindung von Einheit und Freiheit – „das erzeugt auch an einem Dienstag ein Sonntagsgefühl“, so Bischof Alpe. Er sei dankbar für die Verbindung zwischen den Kirchen in Europa und hoffe, dass diese Verbindung weiter wachse.

Der Vizepräsident der Landessynode, Dekan i.R. Hans Stiegler, betonte bei seiner Predigt in Lohr am Main, christlicher Glaube habe einen echten Schatz als zentralen Inhalt, sei aber zugleich immer bedrängt. Daher sei es so wichtig, dass sich die Kirche und jeder einzelne Christ immer wieder neu an Jesus orientierten: „Denn wir alle leben von der Verheißung der Kraft Gottes.“

Pfarrer Thomas Bachmann (Augsburg) mahnte bei seinem Impulsvortrag beim Christustag in Hersbruck, die mangelnde Kraft der Kirche heute hänge damit zusammen, dass sie vielerorts die Bibel nicht mehr als Wort Gottes glaube und dadurch auch nicht mehr dem Herrn der Kirche gehorsam folge. Wer jedoch an Jesus glaube, der habe keinen Grund, trübe in die Zukunft zu schauen. Ähnlich äußerte sich die 3. Vorsitzende des ABC, Pfarrerin Ingrid Braun, in Lichtenfels. Sie beklagte die Heilige Schrift werde häufig nur noch als altehrwürdiges Dokument wahrgenommen, aber nicht mehr als verbindliches Wort Gottes. Die Gefahr besteht, „dass als Grundlage kirchlichen Handelns nur noch übrigbleibt, was der Zeitgeist vorgibt“, so Braun.

Missstände in der Kirche sprach auch der Theologe und frühere Leiter der Nachrichtenagentur IDEA, Helmut Matthies an. Immer mehr Bürger seien enttäuscht von Einseitigkeiten in evangelischen Kirchen. „Wenn wir wollen, dass Christen Christen bleiben und neue hinzukommen, sollten wir betonen, dass der christliche Glaube nicht in erster Linie an Institutionen hängt.“ Entscheidend sei vielmehr die Bindung an den Herrn der Kirche, Jesus Christus, so Matthies bei seinem Vortrag in Berg.

In Regensburg wiederum ermutigte der Missionar Martin Seidl-Schulz die Zuhörer: „Als erlöster Christ und in der Gewissheit einer ewigen Zukunft in der Nachfolge Christi kann ich mich den vielen Fragen meiner Mitmenschen und den Herausforderungen für Gottes Schöpfung stellen.“

Zu den sechs Veranstaltungen des Christustags Bayern kamen insgesamt rund 650 Besucher, die meisten davon nach Bayreuth (rund 250). Der Christustag Bayern wird seit 2012 vom Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC) in Zusammenarbeit mit weiteren Gemeinschaften organisiert. Zuletzt fand ein Christustag auch im Rahmen des Kirchentags im Juni in Nürnberg statt.

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