Mittwoch 30. Mai 2018

Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.  Römer 12,19

Wir mögen versucht sein, nach Rache zu trachten, aber der Herr weiß, wie alles enden wird. Lass den Herrn Herr sein und halte deine Zunge im Zaum und deine Hand, damit du die Geduld lernen kannst, die der Herr haben möchte. Es ist nicht leicht, aber wir haben die Zusage, dass der Herr uns unseren Lohn zuteil werden lässt nach unseren Werken entweder durch die Gnade der Errettung oder durch den Zorn gegenüber denen, die nicht Buße tun wollen und Gott verspotten.

Herr, es gibt viele Dinge in dieser Welt, die richtig durcheinander geraten sind. Es fällt mir ganz schön schwer, mich angesichts mancher offensichtlichen Ungerechtigkeit noch zu beherrschen. Du hast jedoch Deinen Zorn gegenüber all denen, die später bereuen und durch Gnade zu Dir kommen würden bis zum Tag Jesu Christi zurückgehalten. Hilf mir, Deiner vollkommenen Gerechtigkeit zu vertrauen und auf den Tag zu warten, wenn Du die Welt richtest. Schenke mir, dass ich geduldig ausharren kann, um auf Deinen Richterspruch zu warten .

Herr, führe mich heute darin, einfach das zu tun, was in Deinen Augen recht ist. Du siehst alle Dinge und weißt, was geschehen wird. Führe mich darin, auf Deine Gerechtigkeit zu warten und nicht danach zu trachten, selbst Gerechtigkeit zu finden, weil ich weiß, dass das unvollkommen sein wird. Hilf mir, wie Christus zu sein, der schwieg im Angesicht derer, die Ihn verfolgten. Amen.