Samstag 27. Juni

Starrt hin und werdet bestürzt, seid verblendet und werdet blind! Seid trunken, doch nicht vom Wein, taumelt, doch nicht von starkem Getränk!   Denn der HERR hat über euch einen Geist des tiefen Schlafs ausgegossen und eure Augen – die Propheten – zugetan, und eure Häupter – die Seher – hat er verhüllt.  Jesaja 29, 9-10

Der Herr lässt nur das sehen, was er sehen lassen will. Er verhüllt, was er nicht gesehen haben will. Die Geschichte gehört dem Herrn, und es gibt solche, die behaupten, sie sähen, aber blind sind. Es gibt solche, die sehen, aber die Welt nennt sie blind oder verrückt.  Der Herr hat einen Plan für alles, was er tut, und die Verheißung an uns lautet, dass er alle Dinge zum Ruhm derer zusammenwirken lässt, die ihn lieben.

Herr, ob mein Haupt verhüllt ist oder ich klar sehen kann, hilf mir, immer auf dich als die Quelle meines Seins zu schauen.  Ob zu gegebener Zeit oder nicht, möge ich nicht ziellos umherirren wie ein Betrunkener, sondern als jemand, der nüchtern ist und jederzeit bereit ist, in jeder Situation das zu tun, was Dir gefällt.  Führe mich, o Herr, damit ich nach Deiner unerschöpflichen Liebe lebe, die alle trägt, die auf Dich vertrauen.

Danke, Herr Jesus, für die Gnade, die ich brauche und die Du allein schenkst.  Hilf mir heute, mich auf Deine Gnade zu stützen und diesen Tag zu durchleben, ob ich nun sehe oder nicht, aber in dem Wissen, dass Deine Versorgung genügt. Hilf mir in jeder Situation, mich auf Dich zu stützen, in dem Wissen, dass Du klarsiehst, was vor mir liegt und was getan werden muss. Möge ich dem Ruf treu sein, den Du mir heute gibst, und das tun, was in den Augen des Vaters wohlgefällig ist. Amen.

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