Aber sie müssen doch alle zuschanden werden an dem Volk, das ihnen nichts nützen kann, weder zur Hilfe noch sonst zu Nutz, sondern nur zu Schande und Spott. Dies ist die Last für die Tiere des Südlandes: Im Lande der Trübsal und Angst, wo Löwe und Löwin, wo Ottern und feurige fliegende Drachen sind, da führen sie ihre Habe auf dem Rücken von Eseln und ihre Schätze auf dem Höcker von Kamelen zu dem Volk. Jesaja 30, 5-6
Es gibt Menschen, die unerschütterliche Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit hegen und so leben, als hätten sie kein Schamgefühl. Sie gehen in ihren Illusionen umher und träumen Träume, die niemals wahr werden. Hüte dich vor falschen Hoffnungen, doch lebe in der Hoffnung, die der Herr schenkt. Der Herr weiß, wie die Welt beschaffen ist und was aus ihr werden wird. Sie durchläuft die Zeit gemäß Seinem Plan. Lebe in der Offenbarung, die Er schenkt, und lebe in der Wahrheit.
Herr, es gibt viele Orte der Not und des Elends. So war es schon immer. Hilf mir, mich nicht täuschen zu lassen und zu glauben, ich könne ändern, was nicht geändert werden kann, sondern hilf mir auch, den Hoffnungslosen die Hoffnung zu bringen, die Du schenkst. Die Welt lässt sich von ihren Vorstellungen von Gerechtigkeit mitreißen, doch Du allein bist gerecht; hilf mir also, Deine Gerechtigkeit anzunehmen, zu leben und mit anderen zu teilen in der einzigen und wahren Hoffnung, die Du schenkst.
Herr Jesus, du bist in den Negev meines Lebens gekommen, um mir Hoffnung zu geben. Hilf mir, das fruchtlose Leben aufzugeben, in dem ich mit Schlangen und wilden Tieren lebe, um an den Ort zu kommen, an dem du wohnst. Hilf mir, dieses Leben zu jeder Zeit zu leben, und lass mich, aus deiner Quelle der Güte schöpfend, eine Quelle der Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit sein, die mich umgibt. Möge ich diesem Ruf, den Du mir gegeben hast, treu bleiben und tun, was Du von mir erwartest. Amen.