Montag 5. Januar

Weh denen, die ein Haus zum andern bringen und einen Acker an den andern rücken, bis kein Raum mehr da ist und sie allein das Land besitzen! Es ist in meinen Ohren das Wort des HERRN Zebaoth: Fürwahr, die vielen Häuser sollen veröden und die großen und feinen leer stehen. Jesaja 5: 8 + 9

Wenn der Herr seine Unterstützung zurückzieht, verschwinden die Segnungen, an die wir uns gewöhnt haben. Wir werden wütend, wenn die Gaben ausbleiben, aber es sind Geschenke. Im Laufe der Jahrhunderte werden die Menschen selbstgefällig und halten das, was ihnen geschenkt wird, für selbstverständlich. Wir sollten lernen, nichts zu erwarten, was nicht versprochen ist – auch wenn wir manchmal Gottes gnädige Gaben empfangen –, sondern stattdessen in allen Lebenslagen dankbar zu sein.

Unsere Einstellung ist wichtig. Wenn wir erwartungsvoll und fordernd sind, sind wir undankbar. Der Herr möchte, dass wir für alle seine Wohltaten dankbar sind. Ein liebendes Herz stellt keine Forderungen, sondern ist dankbar und bereit, unter allen Umständen zu dienen. Der Herr muss unsere Herzen verändern, damit wir liebevoll und nicht fordernd sind. Wir brauchen das, was der Herr uns gibt.

Herr, gib mir heute eine Veränderung meines Herzens, damit ich dich, egal was der Tag bringt, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller Kraft liebe. Halte mich auf deinen Wegen, damit ich tue, was du mir heute aufträgst, damit ich diesen Tag treu leben kann. Möge ich heute dein treuer Diener sein, der tut, was du mir aufträgst, und dir mit meinem ganzen Wesen dient. Amen.