Montag 2. März

Der Herr hat ein Wort gesandt wider Jakob, und es ist in Israel niedergefallen, dass alles Volk es innewerde, Ephraim und die Bürger Samarias, die da sagen in Hochmut und stolzem Sinn: Ziegelsteine sind gefallen, aber wir wollen’s mit Quadern wieder bauen. Man hat Maulbeerbäume abgehauen, aber wir wollen Zedern an ihre Stelle setzen.  Jesaja 9, 7-9

Wir wollen die Ersten sein, aber in unserem Eifer, etwas zu erlangen und uns gegen den Herrn zu stellen, landen wir am Ende auf dem letzten Platz. Die Arroganz der Stolzen rühmt sich, dass sie wie der Allerhöchste sein können. „Ich werde“ ist ihr Mantra. Nur der Herr Gott ist Gott. Wenn wir nicht vom Herrn dazu gesegnet sind, können wir nichts erreichen. Wenn ein Haus nicht auf dem Herrn und seinem Segen gebaut ist, wird es einstürzen.

Herr, auch ich bin voller Arroganz und suche zuerst die Dinge aus der Bosheit meines Herzens. Auch ich streite mit Dir und plädiere für meine Sache, indem ich meine eigenen Gedanken begehre und meine eigenen Ambitionen verfolge. Wende mein Herz Dir zu, damit ich seinen Begierden nicht länger nachgebe, sondern mich Deinem vollkommenen Willen unterwerfe. Führe mich in die Gerechtigkeit, die Du vor allen hast, damit ich durch Gnade und Glauben anerkannt werde.

Herr, wohin Du auch gehst, lass meine Füße Dir folgen. Nimm mich weg von der Verrücktheit dieser Welt und führe mich in die Gerechtigkeit, die Du vor allen Menschen hast. Halte mich fern von der Unheiligkeit, die diese Welt verwüstet, sondern führe mich in der Wahrheit Deines Weges, damit ich nach Deinen Geboten wandle. Bewahre mein Herz und halte mich nah bei Dir, damit die Sünde, die Du weggenommen hast, fern von mir bleibt. Amen.

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