Und wie ein Traum, wie ein Nachtgesicht, so soll die Menge aller Völker sein, die gegen Ariel kämpfen, mit ihrem ganzen Heer und Bollwerk, und die ihn ängstigen. Denn wie ein Hungriger träumt, dass er esse – wenn er aber aufwacht, so ist sein Verlangen nicht gestillt; und wie ein Durstiger träumt, dass er trinke – wenn er aber aufwacht, ist er matt und durstig: so soll es der Menge aller Völker ergehen, die gegen den Berg Zion kämpfen. Jesaja 29, 7-8
Die Völker, die nach dem Vergänglichen streben, scheitern stets. Obwohl sie kämpfen, horten und suchen, finden sie nichts. Nur in Deiner Versorgung und gemäß Deinem Wort findet sich Erfüllung. Immer wieder erheben sich Mächte und vergehen wieder, doch nur Deine Macht bleibt bestehen. Tief sind Deine Wege, o Herr, und wer kann sie auch nur ansatzweise ergründen? Kein Volk wird jemals gegen Dein Reich bestehen können.
Herr, Du hast die Worte des ewigen Lebens. Wohin sollen wir sonst gehen? Leite die Gedanken meines Verstandes und die Meditation meines Herzens, damit ich erkenne, dass in Dir allein die Wahrheit zu finden ist. Halte mich fern von den Schrecken dieser Zeit, sondern richte meinen Verstand und mein Herz auf die Wahrheit der Offenbarung, die Du durch Dein Wort gegeben hast. Möge die Meditation meines Herzens auf das gerichtet sein, was Du versprochen hast.
In Dir allein, o Herr, liegt Hoffnung und Zukunft. Auch wenn diese Welt in ständigem Umbruch ist, stärkt Dein Wort doch weiterhin diejenigen, die in Dir ruhen. Führe mich heute in die Ruhe Deines Wortes und lass Deinen Frieden, der alles Verstehen übersteigt, heute das Licht meines Lebens sein. Möge ich heute bereitwillig in die Welt hinausgehen, das tun, was Dir gefällt, und vollbringen, was Du von mir erwartest. Amen.