Dienstag 6. Januar

Denn zehn Morgen Weinberg sollen nur einen Eimer geben und zehn Scheffel Saat nur einen Scheffel.  Weh denen, die des Morgens früh auf sind, dem Saufen nachzugehen, und sitzen bis in die Nacht, dass sie der Wein erhitzt. Jesaja 5, 10 – 11

Wenn sich die Kultur zu einem Ort wandelt, an dem Trunkenheit herrscht, kommt das Gericht. Im Gericht wird das, was Gott gibt, weggenommen. Die Felder bringen keine Ernte mehr hervor, denn das ist es, was Gott gibt. Wenn wir das, was der Herr in seiner Gnade gibt, für selbstverständlich halten, zieht er seine Gnade zurück. Die Menschen schreien, aber leider richten sie sich gegen den Herrn, anstatt sich in ihrer Armut an ihn zu wenden.

Herr, hilf mir zu erkennen, dass alles Gute von dir als Geschenk kommt und dass du als der Geber das Recht und die Fähigkeit hast, deine Gaben zurückzuziehen. Bring mich an den Punkt, an dem ich dankbar bin, egal ob die Ernte reichhaltig oder gering ist, und an dem ich mich in jeder Situation in Liebe und nicht in Zorn an dich wende. Bewahre mich davor, mich selbst zu behandeln, sondern erfülle mein Herz stattdessen mit der wahren Medizin deiner Psalmen.

Herr, Du bist gnädig und gütig zu allen, selbst zu denen, die Dich hassen. Hilf mir, von Dir zu lernen, in jeder Situation sanft und gütig zu sein, in dem Wissen, dass es nur in Dir Hoffnung und Zukunft gibt. Bewahre mich in Deinem Wort und seinen Verheißungen, damit ich Deine Wohltaten nicht vergesse und nicht vergesse, Dir dafür zu danken. Hilf mir heute, meine Stimme zu Dir zu erheben in Dankbarkeit und Lobpreis. Amen.