Doch der HERR macht stark gegen sie ihre Bedränger, nämlich Rezin, und ihre Feinde stachelt er auf, die Aramäer von vorn und die Philister von hinten, dass sie Israel fressen mit vollem Maul. Bei all dem lässt sein Zorn noch nicht ab, seine Hand ist noch ausgereckt. Jesaja 9, 10-11
Die Gnade des Herrn hat uns vor vielen Katastrophen bewahrt. Wenn wir dem Herrn nicht folgen, wenn wir Ihn aus unseren öffentlichen Räumen verbannen, zieht Er sich (mit Seiner Gnade) zurück, doch dies ist kein Urteil, sondern nur eine Erkenntnis darüber, wie viel Schutz Er denen gewährt, die zu Ihm gehören. Um wie viel mehr sollten wir dann versuchen, Sein Urteil zu vermeiden, wenn wir sehen, wie sehr Er uns beschützt.
Herr, ich denke egoistisch und sehe Deine Hand nicht überall. Doch Du bist Gott und alles liegt in Deiner Hand. Hilf mir, ein Leben zu führen, in dem ich klar erkenne, dass Du die Kontrolle über dieses Universum hast, das Du geschaffen hast. Hilf mir, trotz allem, was um mich herum geschieht, in dem Bewusstsein zu leben, dass Du immer da bist und dass Deine schützende Hand über denen ist, die Dich lieben. Führe mich in die Gewissheit all Deiner Verheißungen.
Danke, dass Du mich heute begleitest, o Herr. Gewähre mir, dass ich diesen Tag in Lobpreisung Deiner Werke verbringe, die ewig Bestand haben. Führe mich auf Deinen Weg, damit ich an dem festhalte, was Du mich gelehrt hast, und auf meiner Reise durch den Tag noch mehr lerne. Hilf mir, heute wahrhaftig Dein Jünger zu sein, im Wissen, dass alle Dinge in Deinen Händen liegen und Deine Gnade vor mir ist. Amen.