Sonntag 1. Dezember 2019

Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben; über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht; über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.   Joh 16,8-11

Wenn du an Jesus glaubst und unter seiner Gnade stehst, bist du nicht mehr unter dem Gesetz der Sünde. Es gibt für dich weiterhin Konfrontation, Reue und Einübung in Gehorsam, aber kein Gericht mehr. Wer Jesus nicht annimmt, bleibt in seinen Sünden. Die Freiheit, die er uns gewährt, ist kein Freibrief, zu tun und zu lassen, was man will; sie hat vielmehr zum Ziel, dass wir im Einklang mit dem Willen Gottes leben. Jesus hat das getan. Richte dich auf Gott hin aus und du erfährst Erneuerung.

Herr, hilf mir, die Wahrheit, die du offenbart hast, zu verstehen, damit ich deinen Willen tue. Ich brauche nicht, wie viele Leute, zu versuchen, Böses durch Gutes wiedergutzumachen. Lass mich dies erkennen und in dem Bewusstsein leben, dass ich durch deine Gnade frei bin von Sünde und Tod. Zeige mir meinen Platz im Leben und gib, dass ich aus deiner Gnade zu Ehren des Vaters lebe.

Allmächtiger Vater, hab Dank dafür, dass du deinen Sohn gesandt hast. Er hat getan, was ich nie könnte: er hat den Preis für meine Sünden bezahlt. Schenke mir die Kraft deines Heiligen Geistes und lass mich so in den Glauben hineinwachsen, dass ich dir in allen Dingen vertraue und weiß: nur in dir kommt mein Herz zur Ruhe. Führe und leite mich heute; lass mich fest im Glauben stehen und von deiner Liebe Zeugnis geben. Amen.