Freitag 29. November 2019

Doch weil ich das zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauer. Joh 16,6

Wir leben für den Moment. Das ist an für sich keine schlechte Sache. Wenn wir aber nicht zurücktreten und uns fragen, warum Jesus gekommen ist, dann begreifen wir das Wesentliche nicht. Jesus kam nicht um die materielle Welt zu retten, sondern um diejenigen, die in ihr leben von der Verdammnis zu retten, die über die Welt hereingebrochen ist. Ja, es gibt Zeiten der Trauer. Aber Er ist gekommen für das Ziel, dass wir einmal mit Christus ewig verbunden sein werden. Jesus sagt die Wahrheit und die Wahrheit setzt uns frei. Wir müssen die Wahrheit nicht mögen, aber wir müssen sie annehmen, denn wenn wir es nicht tun, dann leben wir eine Lüge.

Herr, hilf mir zu sehen, dass es ein größeres Bild gibt, ein ewiges Bild, das du schon immer im Sinn hattest. Hilf mir zu erkennen, dass ich allein in dir die Hoffnung finden kann, die es nicht in dieser Welt gibt, sondern in der Wahrheit, die du schon offenbart hast und die allen bereitwilligen Zuhörern erzählt, wozu du gekommen bist. Verleih mir, dass ich ein Leben führe, das sich an der Wahrheit und nicht an der Lüge dieser Zeit ausrichtet. Denn die Lüge dieser Zeit führt zu nichts.

Danke, Herr Jesus, dass du uns erinnerst, dass obwohl es Zeiten der Trauer gibt, sie doch der unbesiegbaren Freude weichen müssen, die du für die, die dich lieben, von Anfang an geplant hast. Verleih mir heute, dass ich in dieser Freude lebe; dass ich weiß, dass du allein bereits den Weg der Errettung durch das Kreuz vollendet hast. Möge ich an diesem Tag in dieser Wahrheit leben als ein Zeuge der Wahrheit in einer Welt, die die Lüge dieser Zeit liebt. Amen.