Sonntag, 27. Oktober 2019

Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Offenbarung 21,5

Wenn wir uns so oft mit dem selben alten Zeug herumschlagen, ist es verführerisch, darauf zu vertrauen, dass der Herr alle Dinge neu macht. Unsere Erfahrung verleitet uns manchmal dazu, das Gegenteil zu argwöhnen – Kriege, Gewalt, Krankheiten, die in uns immer die Oberhand gewinnen; Politiker, die uns eine bessere Gesellschaft versprechen, aber sich um keinen Deut besser erweisen als die Übrigen, eine Geistlichkeit, die ihren heiligen Glauben verrät. Aber Christus, der Eine, der auf dem Thron sitzt, verspricht, dass Er etwas Neues macht – eine ewige Beziehung mit dem Schöpfungsgott, in welcher es keine Sünde, keinen Tod und keinen Teufel mehr gibt, eine Realität, an welcher wir jetzt teilhaben, auch, wenn wir ihre Erfüllung erst am Jüngsten Tag erwarten.

Herr Jesus, ich danke Dir, dass Du alles neu machst, auch wenn es so aussieht, als bliebe alles beim Alten. Hilf meinem Unglauben und schenke mir Augen des Glaubens, damit ich Dich inmitten all der Umbrüche und Möglichkeiten dieses Lebens wirken sehen kann.

Gnädiger Herr, da wir an der Schwelle dieses Neuen Jahres stehen, öffne uns die Augen, damit wir erkennen, dass Deine Hand am Wirken ist in allem, was wir tun, und lass uns Deine Gegenwart mitten unter uns sogar in den schwierigsten Zeiten spüren. Gib uns Hoffnung für die Zukunft, denn Christus ist die Hoffnung. Amen.