Freitag, 1. Juni 2018

Gleich wie eine Schwangere, wenn sie bald gebären soll, sich ängstigt und schreit in ihren Schmerzen, so geht’s uns auch, HERR, vor deinem Angesicht.  Wir sind auch schwanger und uns ist bange, und wenn wir gebären, so ist’s Wind. Wir können dem Lande nicht helfen, und Bewohner des Erdkreises können nicht geboren werden.  Jesaja 26, 17-18

Der Herr will, dass wir in sein ewiges Reich eingehen und in seiner Gegenwart leben. Die Welt jedoch windet sich noch immer vor Schmerzen, wie eine Schwangere kurz vor der Geburt. Alle Erwartungen sind auf das Irdische gerichtet. Die Menschen meinen, sie hätten gegen Fleisch und Blut zu kämpfen. Lasst euch nicht täuschen, sondern macht euch bewusst, dass alle, die glauben, die Wege des Herrn erkennen.

Herr, manche Menschen in meiner Umgebung sind durch ihre Sünden dem Tod geweiht. Sie wissen nicht, dass sie durch dich das Leben haben. Du hast mir durch Christus das Leben geschenkt; hilf mir, ihm nachzufolgen und nach deinen Geboten zu leben. Lass mich erkennen, dass wir, wie eine Gebärende, nicht von Schmerzen und Ängsten verschont bleiben, dass aber alles, wie du verheißen hast, in Herrlichkeit enden wird.

Herr, gib, dass ich auf deine Gnade traue und meine Hoffnung allein auf dich und deine Herrlichkeit setze. Lass mich in dem Glauben wachsen, den du mir geschenkt hast und gewiss sein, dass du eine ewige Verheißung für mich hast. Lass mich heute so leben, dass all mein Tun dir zur Ehre gereicht und meinen Mitmenschen Zeugnis gibt von deiner Gegenwart und Verheißung. Amen.