Donnerstag 1. Juni 2017

Darum soll so auch des HERRN Wort an sie ergehen: »Zawlazaw zawlazaw, kawlakaw kawlakaw, hier ein wenig, da ein wenig«, dass sie hingehen und rücklings fallen, zerbrochen, verstrickt und gefangen werden.  So höret nun des HERRN Wort, ihr Spötter, die ihr herrscht über dies Volk, das in Jerusalem ist.  Jesaja 28, 13-14
Wir sind gefangen in unseren eigenen Traditionen, haben aus dem richtigen Grund angefangen, der sich aber am Ende als Fallstrick erweist. Wie viele Dinge tun wir doch aus Gewohnheit, ohne viel darüber nachzudenken? Der Herr ruft uns dazu auf, jeden Tag in Seiner Vorsehung zu leben und dabei nach einigen einfachen Prinzipien zu leben, die ein kleines Kind versteht: Liebt Ihn und liebt einander. Die Freiheit Christi bedeutet, das Leben einfach so zu leben, wie es gedacht war.
Herr, hilf mir, mich einfach darauf zu konzentrieren, das zu tun, was Du mir aufträgst. Nimm aus meinem Denken all die Sorge darüber heraus, was Andere denken und mache mich frei dafür, die Aufgabe zu erledigen, die vor mir liegt. Führe mich immer tiefer in die Lebenswahrheit hinein, damit dieses Leben so gelebt werden kann, wie Du es schon immer vorgesehen hattest. Lass mich immer auf dem Pfad Deines Heils gehen, damit ich in Dir bleiben kann und Du in mir. Möge ich doch von Dir lernen, wie man das Leben lebt.
Herr Jesus, Du bist gekommen, um so viele, wie Dir nur folgen wollten, von den verrückten Regeln dieser Welt zu befreien, die sich immer wieder verändern und dabei versuchen, das menschliche Verhalten zu kontrollieren. Nur in Dir allein wird jemand Sinn und Zweck für sein Leben finden. Hilf mir, in Dir Ruhe zu finden, in Deinem Wort und der Wahrheit, die Du aufgezeigt hast, damit ich alle Tage meines Lebens im Einklang mit Deiner Führung, die sich niemals ändert und die Du mir ja schon geschenkt hast, leben darf. Amen.