Da wandte Hiskia sein Angesicht zur Wand und betete zum HERRN und sprach: Ach, Herr. Denke doch daran, das ich vor deinem Angesicht in Treue und mit ungeteilten Herzen gelebt habe und dass ich getan habe, was gut ist in deinen Augen! Und Hiskia weinte sehr. Jesaja 38, 2-3
Jeder von uns trägt in sich diesen Ort, an dem wir vor dem Herrn wissen, dass wir nichts zu verbergen haben und uns auf nichts anderes berufen können als auf die Barmherzigkeit des Herrn. Das ist die Wahrheit für uns alle. Die Barmherzigkeit des Herrn. Auf Seine Barmherzigkeit sollten wir uns berufen und auf nichts anderes. Dann werden wir erkennen, was Er für alle Menschen aller Zeiten bereitgestellt hat, damit wir im Glauben den barmherzigen Gott entdecken können.
Herr, oft komme ich zu Dir wie jemand, dem etwas zusteht. Da ich in einer Kultur lebe, die hohe Erwartungen hat und an Anspruchsdenken glaubt, muss mein Herz geläutert werden, damit ich in Dir Barmherzigkeit und Mitgefühl erkenne und dass ich nichts habe, womit ich mit Dir, dem Einen, der alle Dinge in Seinen Händen hält, feilschen könnte. Führe mich, o Herr, in Deine unerschöpfliche Liebe, die alle Dinge erhält.
Herr Jesus, du bist die Barmherzigkeit in Menschengestalt. Du bist gekommen, um die Sünden all derer wegzunehmen, die sich dir zuwenden. Gewähre mir, dass ich in Demut mit dir wandle und dankbar bin für die Barmherzigkeit, die du deinem Diener erwiesen hast. Führe mich heute in Demut und mit Güte, damit ich tue, was in deinen Augen wohlgefällig ist, und nach den Absichten lebe, die du verkündet hast. Amen.