Wen hast du geschmäht und gelästert? Über wen hast du die Stimme erhoben? Du hobst deine Augen empor wider den Heiligen Israels. Durch deine Knechte hast du den Herrn geschmäht und gesagt: »Ich bin mit der Menge meiner Wagen heraufgezogen auf die Höhe der Berge in den innersten Libanon und habe seine hohen Zedern abgehauen samt seinen auserwählten Zypressen und bin bis zu seiner äußersten Höhe gekommen, in seinen dichtesten Wald. Jesaja 37, 23-24
Das ist eine Frage, die sich jeder stellen sollte, denn wir alle haben den Namen des Herrn missbraucht und Ihn nicht als den Gott über allen Göttern angesehen. Er allein ist der Herrscher. Wer will den Herrn zurechtweisen? Wer kann den richten, in dem alle Dinge ihr Dasein haben? Und doch lehnen sich Generation um Generation gegen den Herrn auf und lästern Seinen heiligen Namen in Gedanken, Worten und Taten.
Herr, Du bist der Richter aller Ewigkeit. Es gibt Menschen, die Dich, den Richter über alles, ständig verurteilen. Lass mich nicht zu ihnen gehören. Wende mein Herz von den Lästerungen dieser Zeit ab, damit ich lerne, Dich, Dein Wort und die Wahrheit, die Du gesprochen hast, zu lieben. Bewahre mich vor den Listigkeiten des Bösen, damit ich der Wahrheit, die Du bereits gesprochen hast, treu bleibe. Möge ich von Dir Treue lernen.
Herr Jesus, Du hast in allem, was Du tust, Treue bewiesen. Hilf mir an diesem Tag, so zu leben, wie Du es von mir erwartest. Hilf mir, die Krieger dieser Zeit und ihr Prahlen mit Streitwagen und Waffen nicht zu fürchten, sondern stattdessen zu erkennen, dass Deine Hand, die alle Dinge geschaffen hat, mehr als fähig ist, alles zu vollbringen, was Du versprochen hast. Bewahre mich an diesem Tag in Dir, damit ich im Verständnis der Treue wachsen möge. Amen.