Sonntag 8. Februar

Zu der Zeit wird der Herr das Haupt und die Haare am Leib scheren und den Bart abnehmen durch das
Schermesser, das gedungen ist jenseits des Stroms, durch den König von Assyrien. Jesaja 7,20

Solche Taten werden durch Menschen verübt werden, die den Herrn nicht kennen. Jede Tyrannei
bringt so etwas mit sich. Wenn wir dem Herrn nicht gehorchen, geraten wir mehr und mehr in die
Sklaverei der Sünde, und schließlich kann unser Glaube nicht mehr nach außen sichtbar werden. Das
bedeutet aber nicht, dass wir nicht mehr gläubig sind, denn wahrer Glaube gewinnt seine
Ausstrahlung von innen. Lasst uns deshalb unseren
Glauben so leben, dass wir in Zeiten der Anfechtung gegen Unglauben gewappnet sind.


Herr, hilf, dass ich in dem Glauben, den du mir geschenkt hast, wachse und durch mein Tun davon Zeugnis
gebe. Sollten Zeiten kommen, wo ich meinen Glauben nicht mehr offen bekennen kann, dann lass ihn so
fest in mir verwurzelt sein, dass er in jeder Lebenslage in meinem Inneren lebendig bleibt. Du hast mich,
Herr, gerufen; lass mich bei Christus, meinem Erlöser, bleiben.


Herr, ich bitte dich um einen unerschütterlichen Glauben, einen Glauben, der sich nicht zur Schau
stellt, der mir die Gewissheit gibt, dass du immer da bist – in mir und durch mich. Mache mich
zuversichtlich, dass ich den Angriffen des Bösen widerstehen kann, weil ich weiß, dass du die Welt
bereits überwunden hast. Begleite mich heute und lenke meine Gedanken und mein Tun. Ich bin
gewiss: auf deine Zusagen kann ich vertrauen. Amen.