Montag 09. November 2020

Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet. Römer 13,1

Jesus forderte uns auf, dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist. Wir sollten uns nicht gegen eine normale Regierung auflehnen, wenn sie zum Wohl des Volkes arbeitet. Ja, es gibt Zeiten, die durch den Heiligen Geist aufgezeigt werden, wenn man protestieren muss, aber die treue Kirche war immer ängstlich darauf bedacht, gegenüber der Autorität ehrerbietig zu sein und ihr zu geben, was ihr zustand. Wir sollen die Autorität achten und uns nicht verhalten wie diejenigen, die Christus nicht kennen und sich auflehnen, betrügen und versuchen, sich der Autorität zu widersetzen.

Herr, ich weiß, dass Du der Herrscher bist, aber Du verlangst, dass ich mich auch irdischen Autoritäten unterwerfe. Das ist manchmal schwer. Lehre mich, durch das Beispiel der Heiligen, treu in dieser Welt zu leben, in die Du mich hineingestellt hast, damit ich echte Unterordnung unter eine Autorität lerne. Halte mich im rechten Gleichgewicht zwischen Deiner Autorität und der Autorität des Staates, damit ich mich unterordne ohne zu sündigen.

Herr, lenke heute meine Gedanken, damit ich gemäß Deinem Wort leben darf. Hilf mir, mich echter Autorität unterzuordnen, weil ich weiß, dass Du der König der Könige und Herr der Herren bist. Hilf mir, diese Achtung genau widerzuspiegeln, so dass sie deutlich sichtbar wird und Zeugnis gibt davon, dass Dein ganzes Wort geeignet ist für die Praxis des täglichen Lebens eines Gläubigen. Unabhängig von der Autorität, die mir heute begegnet, hilf mir, dass ich um Deinetwillen ehrerbietig und unterwürfig sein darf. Amen.