Montag 19. Oktober 2020

Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht (Jesaja 52,7): Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!  Römer 10,15

Der Herr befahl seinen Jüngern, in die Welt hinauszugehen und allen Völkern das Evangelium zu predigen. Niemand sollte versuchen, jemanden zu überreden. Das Evangelium soll den Menschen verkündet werden, und alle, die ein offenes Ohr haben, werden hören. In den Augen des Herrn ist das wohlgefällig. Gesandt zu werden, bedeutet: der Herr ist mit dem, der ausgesandt wird, und deshalb hat der Bote die Vollmacht von dem Einen, der ihn sendet.
Herr, nicht durch unsere Kraft, sondern auf dein Wort hin hat jeder von uns den Auftrag, die gute Nachricht von unserer Erlösung anderen mitzuteilen. Du hast den Gläubigen aus Gnade die Erlösung erwirkt. Hilf mir, als Berufene(r) zu leben, damit ich Zeugnis gebe von der Hoffnung, die in mir ist. Leite mich, dass ich in dir und in deiner Offenbarung Ruhe finde und weiß: du bist in mir am Werk.
Sei bei mir, Heiliger Geist, dass mir nicht bange wird, wenn es darum geht, deine Botschaft weiterzugeben. Hilf mir heute, nach deinem Wort zu leben, in dem Wissen, dass du mir alles gegeben hast, was ich brauche, um deine in Christus offenbarte Wahrheit zu bezeugen. Lass mich die Aufgaben, die du mir stellst, treu erfüllen und mache mich gewiss: du bist immer bei mir. Amen.