Dienstag 06. Oktober 2020

Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, dass du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich so?  Römer 9,20

Viele Menschen hadern mit Gott, weil sie mit sich und ihrem Leben unzufrieden sind, aber wer sind wir denn, dass es uns anstünde, mit dem Schöpfer aller Dinge zu streiten? Stattdessen werden wir daran erinnert, dass wir uns auf seine Güte verlassen und nicht danach trachten sollen, alles bis ins kleinste Detail zu bewältigen. Im Vertrauen auf seine Zusage, dass er alles zum Ziel bringt, sollen wir ein Leben nach seinem Willen und nicht nach unseren eigenen Vorstellungen führen.
Herr, oft falle ich der Versuchung anheim, zu denken, dass du mich durch eine falsche Entscheidung in eine schwierige Lage gebracht hast. Schenke mir ein rechtschaffenes Herz, das dir in allen Dingen vertraut und weiß: du bist Gott und außer dir ist keiner. Befreie mich von Selbstgerechtigkeit und erfülle mich mit deiner Gegenwart und Kraft. Du gibst meinem Leben Sinn.
Danke, Herr, dass du der Eine bist, durch den alle Dinge geschaffen sind. Gib, dass ich heute nicht alles den Umständen anlaste, in denen ich lebe, sondern jede Gelegenheit nutze, nach deinem Wort zu leben. Lass mich darauf vertrauen, dass du alles in der Hand hast und mich nach deinem Willen leiten wirst. Dir will ich mich heute anbefehlen, mein Herr und mein Gott. Amen.

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