Pfingstsonntag 31. Mai 2020

Wir wissen aber, dass Gottes Urteil recht ist über die, die solches tun. Römer 2,2
Der Lohn der Sünde ist das Urteil Gottes. Weil Gott ein perfekter Richter ist, verlangt Er, dass man Seine Ordnung der Dinge einhält. Das Gesetz, das Er gegeben hat, um die Natur zu beherrschen, ist um uns herum schon offenbar, und wir sollen der Ordnung der Dinge gehorchen. Für die, welche durch Christus kommen, gibt es Vergebung, aber diejenigen, die Ihn ablehnen, stehen voll unter den Forderungen des Gesetzes. Deshalb bringen diejenigen, die Christus ablehnen das Gericht über sich, denn sie lehnen das Angebot ab, das Gott macht, vom Urteil des Gesetzes befreit zu werden.
Herr, die Zahl derer ist groß, die mir erzählen, Du bist grausam, weil Du die Einen so behandelst, während Du doch die Anderen anders behandelst. Aber hier in Deinem Wort steht es doch klar und deutlich, dass das Gesetz eingeführt wurde, um alle zu richten. Hilf mir, zu erkennen, dass, wenn ich Christus nachfolge, Er meine Sünden auf sich nimmt, und deshalb auch meinen Schuldspruch, damit ich das Vorrecht genießen kann, vor Dir zu stehen, dem vollkommenen Vater von uns allen.
Herr, ich kann nicht ausloten, warum Du so etwas tun konntest, Menschen nicht zu verurteilen, sondern ihnen Deine Gnade zu erweisen, so dass ich dadurch befreit sein würde von den unnachgiebigen Forderungen des Gesetzes. Hilf mir durch den Heiligen Geist, dass ich immer dankbar sein darf für den Segen, den Du auf die gelegt hast, die glauben. Möge ich in Dankbarkeit diese einfache Wahrheit verbreiten, dass, wenn einem vergeben werden soll, man nur zu Dir zu kommen braucht, weil Du dafür gesorgt hast, dass die Menschen um mich herum nicht unter dem notwendigen und strengen Urteil des Gesetzes stehen würden. Amen.