Himmelfahrt, Donnerstag 21. Mai 2020

Dies ist der Jünger, der dies alles bezeugt und aufgeschrieben hat, und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist. Joh. 21,24
Johannes, in seiner Bescheidenheit, sagt in seinem Evangelium nicht: „Ich habe gehört, ich habe gesehen, der Herr hat mir gezeigt …“ Er vermeidet auch einen Ausdruck wie: „Ich verbürge mich dafür, dass all das, was ich aufgeschrieben habe, stimmt!“ Und trotzdem dürfen wir dem Jünger, „den der Herr lieb hatte“, sein gesamtes Zeugnis von Jesus abnehmen. Auch wir sind manchmal – wie Johannes – Zeugen für das, was wir mit dem Herrn erlebt haben. Wenn wir „glaubhaft“ von dem, was wir mit Gott erlebt haben, berichten und unser Reden sich mit unserem Handeln deckt, wird man auch uns glauben, wie Johannes.
Herr, hilf mir ein furchtloser Zeuge wie Johannes zu sein. Hilf mir zu erkennen, dass Du auch in meinem Leben große Dinge getan hast, die es wert sind, Anderen mitgeteilt zu werden. Mache mir Mut, Dich und Dein Wirken freimütig vor der Welt zu bekennen und lass mich dabei so bescheiden bleiben wie es Dein Jünger Johannes war.
Danke Herr Jesus, dass Du heute noch genauso wirkst wie vor 2000 Jahren. Danke, dass Du auch heute Deine Jünger um dich scharst. Lass mich einer von ihnen sein. Segne mich, damit man mir mein Reden und mein Handeln abnehmen kann, damit auch Andere angesteckt werden, Dir nachzufolgen. Sende mich, Herr, ich bin bereit zu gehen und zu reden. Amen.