Sonntag 08. März 2020

Und die Soldaten flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurgewand an und traten zu ihm und sprachen: Sei gegrüßt, König der Juden!, und schlugen ihm ins Gesicht. Joh. 19,2-3
Obwohl wir sagen könnten, dass so etwas ungeheuerlich ist, aber wie oft haben wir denn den König der Könige nicht beachtet und Ihn behandelt, als wäre Er ein Nichts. In unserer Sünde müssen wir daran arbeiten, nicht nur den Herrn zu ehren, sondern – entsprechend Seinem Gebot – auch unseren Nächsten. Das erinnert uns daran, dass wir alle das Werk des Heiligen Geistes erkennen müssen, damit wir nicht ganz schnell unsere Behandlung des Herrn und unserer Nächsten vernachlässigen.
Herr, zu oft missachte ich Dich und Andere. Vielleicht gehe ich nicht bis zum Äußersten, aber, ist es wirklich ganz anders? Hilf mir, zu lernen, Einer zu sein, der alle Anderen ehrt und achtet, weil mir bewusst ist, dass sich darin das zeigt, was Du mich zu sein lehrst. Hilf mir, dass sich meine Haltung dahin gehend verändert, nicht mehr sarkastisch, sondern liebevoll zu sein, damit ich in jeder Situation bescheiden und mitfühlend sein kann.
Danke, Herr Jesus, dass Du wegen uns Spott auf Dich genommen hast. Entsprechend Deinem Beispiel, hilf mir heute, treu und ehrerbietig Anderen gegenüber zu sein, in dem Bewusstsein, dass ich Dir diene, wenn ich ihnen diene. Wenn ich mich aufrege, beruhige mich, damit ich heute in jeder Situation mit Bescheidenheit und Ruhe reagieren darf und in jeder Situation das tun darf, was am meisten Liebe ausdrückt. Möge alles, was ich heute tue zur Ehre des Vaters dienen. Amen.