Donnerstag 27. Februar 2020

Da leugnete Petrus wieder; und gleich darauf krähte der Hahn. Joh. 18, 27
Wir lesen in der Bibel, hören im Gottesdienst, wovor Jesus uns warnt. Er lässt uns nicht im Unklaren darüber, was passieren wird, wenn wir so weitermachen wie bisher. Aber so Etwas wie einem Petrus kann uns doch nicht passieren! Oder? Und so lassen wir die besten Gelegenheiten verstreichen, ohne unseren Herrn und Heiland vor Menschen zu bekennen, die dieses Zeugnis dringend nötig gehabt hätten. Und dann kräht auch für uns ein Hahn!
Herr, auch ich verleugne Dich immer wieder – wie Petrus! Mir sagst Du etwa: „Rede mit diesem Menschen, erzähle ihm von Mir, denn er hat nicht mehr lange zu leben!“ Und ich warte und warte auf eine gute passende Gelegenheit – bis ich seine Todesanzeige lese. Wieder hat ein Hahn gekräht! Herr, höre nicht auf, mir immer wieder vor Augen zu führen, was passieren kann, wenn ich nicht auf Deine Warnungen achte.
Danke, Herr Jesus, dass Du einen Petrus nicht hast fallen lassen, obwohl er Dich dreimal verleugnet hat. Lass auch mich nicht fallen, obwohl ich dich viel öfter verleugnet habe. Schenke mir in Zukunft noch viel mehr Mut, Dich vor meinen Mitmenschen zu bekennen, auch wenn sie mich deswegen für einen „Spinner“ halten. Lass mich bitte ab heute der sein, den Du für Dein Reich einsetzen kannst.