Montag 03. Februar 2020

Simon Petrus aber hatte ein Schwert und zog es und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus. Joh 18,10
Furcht führt oft zu einer Reaktion der Gewalt. Wir rechtfertigen uns für eine Handlung, die nicht akzeptabel ist. Das ist kein akzeptables Verhalten. Jesus ist gekommen, um jeden von uns davor zu bewahren, das zu tun, was wir tun würden, um uns zu befreien, damit wir das tun, was wir nach dem Willen des Vaters tun sollen. Der Knecht wird mit seinem Namen genannt. Der Herr erwähnt Menschen namentlich in der Schrift, wenn Er will, dass sie bekannt werden.  Wir sollen uns an die Opfer der Gewalt erinnern, unabhängig davon, wer die Gewalt ausgeübt hat.
Herr, ich reagiere auch gewalttätig, wenn ich bedroht werde. Hilf mir, wie du Simon Petrus geholfen hast, zu lernen, nicht gewalttätig zu reagieren, sondern immer zuerst zu fragen, was der Vater vorhat. Führe mich an die Stelle, wo meine Handlungen mit Deinem Willen in Einklang stehen und nicht mit meiner sündigen Natur. Hilf mir, meine Neigung zu überwinden, ohne Nachdenken zu handeln, sondern mit dem Gedanken an Dein Wort zu handeln.
Danke, Jesus, dass Du Dich mit jedem Aspekt von uns abgibst und nichts unberührt lässt. Hilf mir an diesem Tag auf, dass ich ein Kämpfer für Dein Wort werde, nicht mit Macht, sondern mit Wahrheit wie das Schwert, das nicht nach Rache strebt, sondern die Lügen des Teufels durchschneiden will. Möge ich das, was ich heute tue, mit Deinem Wort in meinem Sinn tun und in allen meinen Handlungen in erster Linie dem Vater gefallen wollen. Amen.