Sonntag 30. Juni 2019

Und Jesus gingen die Augen über.   Joh 11, 35
Weswegen weinte Jesus? War es nur wegen des Todes Seines Freundes Lazarus oder wegen des ganzen Unglaubens in der Welt? Mehr noch als das: Bist du in der Lage zu erfassen, dass der Herr weint? Er weint über die Unvernunft dieser Welt. Die Antwort steht direkt vor uns, aber wir schauen wo anders hin. Was Gott immer gewollt hat, ist, dass wir bei Ihm und Er bei uns ist. Aber wie ein verschmähter Liebhaber schauen wir sonst wo hin, nur nicht dorthin, wo man die Wahrheit findet.
Herr, hilf mir zu sehen, dass ich in allen möglichen Ecken herumkrabble auf der Suche nach dem, was vor meiner Nase ist. Hilf mir zu erkennen, dass man nur in Dir Liebe, Erfüllung, Hingabe und Hoffnung finden kann. Gewähre mir, dass ich aufhören kann, nach dem herum zu suchen, was man nur in Dir finden kann und mich statt dessen Dir zuwende und glaube.
Herr, möge ich doch so mitleidvoll sein wie Du, mich um andere kümmern so wie Du, perfekt und umfassend. Führe mich heute, die Dinge so zu sehen, wie sie sind und nicht, wie ich sie haben möchte. Hilf mir, in die Hoffnung hinein zu leben, die Du mir schenkst und aufzuhören,all den falschen Dingen dieser Welt hinterher zu jagen, die vergänglich und trügerisch sind. Möge ich heute ein Beispiel sein für Pflichterfüllung gegenüber anderen, damit sie auch in Deine Augen schauen dürfen und zum ersten Mal Liebe sehen. Amen.