Sonntag 23. Juni 2019

Marta spricht zu ihm: Ich weiß wohl, dass er auferstehen wird – bei der Auferstehung am Jüngsten Tage.  Joh. 11,24
Sogar Martha, die sich noch nicht voll bewusst war, wozu Jesus gekommen war, kannte die einfache Wahrheit der Auferstehung am Jüngsten Tag. Diese Wahrheit, gepaart mit dem Wissen, das ihr habt davon, wer Jesus ist, sollte uns alle veranlassen, darüber nachzudenken, was Gott in uns und unter uns tut. Umstände sind dabei wirklich nicht so bedeutend, aber, was vor uns liegt, sollte uns dahin bringen, anders zu denken als diejenigen, die überhaupt nichts wissen.
Herr, ich lasse mich so gefangen nehmen von den augenblicklichen Dingen, die um mich herumwirbeln, dass ich die einfache und doch elegante Wahrheit dessen, was vor mir liegt, nicht erkenne. Hilf mir, darüber nachzudenken, was diese Dinge bedeuten, wenn Du mir sagst, dass, wenn ich glaube, ich in Dir versunken sein werde, jetzt genauso wie dann am Jüngsten Tag. Hilf mir, mein Leben auf die Wahrheit hin zu leben, die schon aufgezeigt ist, weil ich weiß, dass ich eine Hoffnung und eine Zukunft habe, unabhängig von den Umständen dieses Tages.
Danke, Herr Jesus, dass Du zu jeder Zeit und mitten in jeder Sorge da bist. Hilf mir, so bete ich, zu erkennen, dass ich in Dir mir keine Sorgen über Zeiten und Ereignisse machen muss. Gewähre mir statt dessen, dass ich ganz in der Wahrheit leben darf, die Du aufgezeigt hast, weil ich weiß, dass ich am Jüngsten Tag auferweckt werde, um Dir von Angesicht zu Angesicht gegenüber zu stehen. Gewähre mir, dass ich heute ein Zeuge dieser Wahrheit sein darf, so dass es für alle sichtbar ist. Amen.