Samstag 11. Mai 2019

Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater…”  Johannes 10, 14-15a
Nach dem Johannesevangelium sagt Jesus immer wieder, „Ich bin der gute Hirte“. Warum wiederholt Er sich? Die Antwort ist klar: wie Kinder müssen wir daran erinnert werden, dass wir nicht das Maß aller Dinge sind, und dass wir ein Leben nach Gottes Geboten führen sollen. Dieser gute Hirte führt und geleitet uns wieder und wieder auf den rechten Weg. Dies mag gelegentlich für uns schmerzhaft sein, aber wir können uns sicher fühlen in dem Bewusstsein, dass uns ein liebender und sorgender Hirte führt, der um unser höchstes Gut – nämlich unser Leben und unser Gedeihen in Seiner Obhut – besorgt ist.
Herr, lass mich immer daran denken, dass Du wahrhaft mein guter Hirte bist, der mich mit sicherer Hand durchs Leben führt. Gib, dass ich an dieser Gewißheit niemals zweifele, und lass mich Deiner Fürsorge würdig sein. Amen.
Du Guter Hirte, wie oft bilde ich mir ein, den richtigen Weg selber finden zu können. Hilf mir, Deine Führung anzuerkennen. Dank, dass Du mich zu Deiner Herde genommen hast, und dass Du mich immer wieder findest, wenn ich mich verirrt habe. Dank, dass Du mich Deine Stimme immer wieder hören lässt. Oft nehme ich Deine Sorge um mich als selbstverständlich hin – gib, dass ich stets dafür dankbar bin, dass Du mich mit Deinen liebevollen Armen aufrichtest. Amen.