Mittwoch 6. Februar 2019

 “Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt?”  Joh. 8,10
Von einem Augenblick der Bereitschaft zu sterben durch eine Menschenmenge, die sie zu Tode steinigen wollte, bis zu dem Augenblick, an dem sie mit Jesus allein ist, macht diese Frau eine der erschreckendsten Erfahrungen, die jemand überhaupt machen kann. Dem Todesrachen entrissen steht sie vor dem Lebensspender. Er fragt sie: „Wer ist jetzt dein Ankläger?“
 Herr, der Einzige, der das Recht hat, mich jemals anzuklagen, bist Du. Du bist der, vor dem wir alle an jenem Jüngsten Tag stehen werden. Gewähre mir, dass ich wachsen darf an Weisheit und Verständnis, so dass ich in die Hoffnung hineinwachsen darf, die Du gibst und nicht entsprechend der vergänglichen Gefühle dieser Welt. Hilf mir, das Leben in der Erkenntnis zu leben, dass Du der alleinige Richter bist.
Danke, Herr Jesus, dass Du in mein chaotisches Leben gekommen bist und, dass Du allein zu mir stehst. Du bist der Einzige, der mich niemals verlassen oder aufgeben wird. Hilf mir heute, zu jemand anders so zu sein , wie Du zu mir bist, so dass man erkennen kann, dass Du in jeder Notzeit da bist. In der Gnade, die mich vom Tod befreit hat, hilf mir mitleidvoll für Deine Sache zu leben. Amen.