Freitag 30. November 2018

Die ihr bei den Götzeneichen in Brunst geratet, unter allen grünen Bäumen, und die Kinder opfert in den Tälern unter den Felsklippen?  Bei den glatten Steinen im Tal ist dein Teil, sie sind dein Los. Ihnen hast du dein Trankopfer ausgeschüttet, hast du Speiseopfer geopfert. Deshalb kann ich mein Urteil nicht ändern.  Jesaja 57, 5-6
Diejenigen, die bei dem, was sie tun, nur daran denken, sich selbst zu bedienen, mögen vor den Augen der Welt vielleicht verborgen sein, aber der Herr kennt die, welche sich in ihrer Ichbezogenheit nur selbst bedient haben. Viele gibt es von ihnen – und wahrhaftig gehört jeder von uns auf seine weise mit dazu. Nehmt Zuflucht bei der Gnade des Herrn, die vor Grundlegung der Welt zubereitet wurde und lebt in der Gnade, die Er denen schenkt, die lernen Ihn zu lieben. Es gibt nichts Verborgenes, was nicht aufgedeckt werden wird.
Herr, Du hast allen, die glauben Vergebung geschenkt – nicht um damit alles zuzudecken, sondern, damit man lernen soll, das Leben so zu leben, zu dem Zweck, den Du ihm gegeben hast, als du es erschaffen hast. Führe mich, oh Herr, zu erkennen, dass nur in Dir Hoffnung und Zukunft ist. Hilf mir, das Leben in dem Bewusstsein zu leben, dass all die hässlichen Elemente in meinem Leben unter Deiner Gnade stehen, und dass Du mich aufrufst, aus dem Alten auszubrechen und in das ewige Leben, das von Alters her besteht, hineinzuleben.
Herr Jesus, Du hast die Knechtschaft von Sünde und Tod durchbrochen, um all die zu befreien, die auf Deinen Wegen gehen. Führe mich, oh Herr, auf Deinem Weg der Wahrheit, damit ich für immer sicher auf Deinen Wegen bleibe, die von Anfang an eingerichtet waren und sich niemals ändern. Hilf mir, so bete ich, dass ich von Tag zu Tag immer besser erkenne, und die Wege dieser Welt hinter mir lasse. Hilf mir, meine Sünden nicht einfach zuzudecken, sondern sie frei bekenne, in dem Bewusstsein, dass es in Dir allein das Leben ist.  Amen.