Mittwoch 07. November 2018

So spricht der HERR: Wo ist der Scheidebrief eurer Mutter, mit dem ich sie entlassen hätte? Oder wer ist mein Gläubiger, dem ich euch verkauft hätte? Siehe, ihr seid um eurer Sünden willen verkauft, und eure Mutter ist um eurer Abtrünnigkeit willen entlassen.  Warum kam ich und niemand war da? Warum rief ich und niemand antwortete? Ist mein Arm nun so kurz geworden, dass er nicht mehr erlösen kann? Oder ist bei mir keine Kraft mehr, zu erretten? Siehe, mit meinem Schelten mache ich das Meer trocken und die Wasserströme zur Wüste, dass ihre Fische vor Mangel an Wasser stinken und vor Durst sterben.     Jesaja 50, 1-2
Welche Rolle spielen die Dinge eigentlich? Nicht die, wie sie die Welt sieht, sondern die, welche  der Herr festgelegt hat. War Er ungerecht gegenüber dem, der gegen Ihn gesündigt hat? Lässt denn der Herr keine Bestrafung für die zu, welche Ihn nicht fürchten? Hört nicht auf den Bösen, der anklagt, sondern auf den Herrn, der Seine gnädige Hand reicht. Vertraut immer dem Herrn und wisset, dass Sein Wille geschehen wird.
Herr, Du hast uns Dein Wort gegeben und uns erklärt, wie sich die Dinge entfalten werden. Führe mich, so bete ich, zu erkennen, dass ich, wenn ich nach Deinem Wort lebe, in Dir den Sinn meines Lebens finden kann und geleitet werde von Deinen Grundsätzen, die sich niemals ändern. Hilf mir, durch die Ermahnungen deiner Erklärungen zu wachsen und meinem Erlöser Christus immer ähnlicher zu werden. Du bist der Gott aller und nur in Dir liegt unsere Hoffnung.
Heiliger Geist, Du bist gekommen, um Dein Volk zu trösten durch die Verheißungen, die Du geschenkt hast. Auch, wenn es vielleicht Zeiten von Not, Tränen und Schmerz gibt, kommt am Morgen Freude auf. Führe mich, so bete ich, gute und schlechte Zeiten zu durchleben, mit meinem Blick auf Deine Führung gerichtet, weil ich weiß, dass Du mich durch alle Situationen führen wirst, hin zu der Vollendung, die noch kommen wird. Möge ich durch Deine Führung lernen, in allen Dingen treu zu sein. Amen.