Dienstag 06. November 2018

So aber spricht der HERR: Nun sollen die Gefangenen dem Starken weggenommen werden, und der Raub soll dem Gewaltigen entrissen werden. Ich selbst will deinen Gegnern entgegentreten und deinen Söhnen helfen. Und ich will deine Schinder sättigen mit ihrem eigenen Fleisch, und sie sollen von ihrem eigenen Blut wie von süßem Wein trunken werden. Und alles Fleisch soll erfahren, dass ich, der HERR, dein Heiland bin und dein Erlöser, der Mächtige Jakobs.  Jesaja 49, 25-26
Diejenigen, die sich gewaltsam das Land aneignen,werden sich am Schluss selbst verzehren. Immer und immer wieder im Laufe der Geschichte wird der Unterdrücker zum Unterdrückten. Das Wort des Herrn ist gewiss und zu jeder Zeit und an jedem Ort wird sich das Wort des Herrn erfüllen. Vertraut dem Herrn, der all diese Dinge zustande bringen wird und fürchtet euch nicht vor den Tyrannen, die die Menschen ausplündern. Dieses Zeitalter ist böse und wir müssen darin bis zum kommenden Zeitalter leben.
Herr, ich bin oft verwirrt, verängstigt und unsicher, was die Zukunft angeht, aber diese Gedanken gehören zu dieser Welt und zu diesem Zeitalter. Jahreszeiten kommen und gehen, aber Du stehst immer vor mir und winkst mir zu, in allen Lebenslagen mit Dir zu gehen. Hilf mir, so bete ich, zu erkennen, dass sich nicht nur Dein Wort erfüllt hat, sondern, dass die endgültige Erfüllung in diesem Zeitalter erst noch kommen muss.
Herr Jesus, Du hast immer wieder darauf hingewiesen, dass ich mich auf die einfache Wahrheit verlassen sollte, dass sich dieses Zeitalter gemäß den Plänen des Vaters entfalten muss. Hilf mir heute und alle Tage, über vergängliche Umstände einfach wegzuschauen und dabei zu erkennen, dass Du ein Volk ins Leben rufst, das jetzt und für alle Zeit bei Dir sein wird. Hilf mir, bescheiden und im Glauben all das, was kommen mag, zu erleben und dabei auf Deine Verheißungen zu vertrauen, die niemals versagen. Amen.