Sonntag 28. Oktober 2018

Sie heben ihn auf die Schultern und tragen ihn und setzen ihn nieder an seine Stätte, dass er stehe und nicht von seinem Ort rücke. Schreit einer zu ihm, so antwortet er nicht und hilft ihm nicht aus seiner Not. Gedenkt doch daran, ihr Abtrünnigen, und nehmt’s zu Herzen!  Jesaja 46, 7-8
Der Herr ist nicht auf einem Berg, in einem Gebäude, er steckt nicht in etwas, was von Menschenhand gemacht ist. Der Herr ist Herrscher über Himmel und Erde. Ja, schaut euch die Schönheit dieser Dinge an, die auf den Herrn hinweisen, aber verwechselt sie nie mit dem Herrn selbst. Lasst euch leiten von der Wahrheit, dass Er es ist, der uns geschaffen hat – und nicht wir selbst. Macht euch klar, dass der Herr uns aufruft, wegzugehen von der heidnischen Götzenverehrung, um ewig in Seiner Gegenwart zu leben.
Herr, Du hast mich beim Namen gerufen durch das Wasser der Taufe, um für immer mit Dir vereint zu sein. Zuerst durch Deinen Tod am Kreuz, aber dann auch durch eine Auferstehung wie die Jesu Christi. Vereinige mich jetzt und für immer mit Dir, um in Deinem Willen zu leben, damit ich nicht so handle wie die in der Welt, die sich fortwährend Götter schaffen nach ihrem Bild, sondern statt dessen wie jemand, der weiß, dass Du der ewige und allmächtige Gott bist.
Dreieiniger Herr und Gott, Du hast durch Dein Wort die ewig währende Wahrheit aufgezeigt, dass wir, Deine Geschöpfe, aufgerufen sind, zu Dir  zu kommen und im Einklang mit Deinem unwandelbaren Wort zu leben. Hilf mir, heute mein Leben in der Wahrheit zu leben, dass ich jetzt und immer in Deiner Gegenwart bin – und ich bin dankbar, dass Du mich berufen hast, Dein Eigentum zu sein. Möge ich in allem, was ich heute sage und tue, Dich verherrlichen. Amen.