Samstag 13. Oktober 2018

Aber die Blinden will ich auf dem Wege leiten, den sie nicht wissen; ich will sie führen auf den Steigen, die sie nicht kennen. Ich will die Finsternis vor ihnen her zum Licht machen und das Höckerige zur Ebene. Das alles will ich tun und nicht davon lassen. Aber die sich auf Götzen verlassen und sprechen zum gegossenen Bilde: »Ihr seid unsre Götter!«, die sollen zurückweichen und zuschanden werden.  Jesaja 42, 16-17
Der Weg, der vor dem Herrn angeboten wird, ist eindeutig. Entweder ihr folgt dem Herrn, da euch ja die Fähigkeit zu sehen geschenkt wurde, oder aber, ihr wendet euch wieder dem zu, was Menschen geschaffen haben. Dem Herrn der Schöpfung oder den technischen Spielereien und den Kinkerlitzchen, die so viel von unserer Zeit beanspruchen. Der Weg des Herrn ist einfach: folgt Ihm. Der Weg der Welt ist breit: alles Andere, was dich von der Realität der Gegenwart des Herrn ablenkt.
Herr, ob es nun vor dreitausend Jahren war oder heute, der Weg, den Du angelegt hast, ist klar und deutlich. Du rufst so Viele wie nur möglich auf, die auf Dich hören und Dir in ihrem Leben folgen wollen, da Du sie auf das Ewige Leben vorbereitest. Hilf mir, so bete ich, Deine Hand zu ergreifen, wenn du führst und dahin gehe, wo Du mich hinführen möchtest. Führe mich heraus aus dieser Welt der Dunkelheit und hinein in das unfehlbare Licht Deiner Gegenwart.
Danke Herr Jesus, dass Du der Lichtträger in einer dunklen Welt bist. Wenn ich diesen Tag durchlebe, hilf mir, die tiefe Dunkelheit zu erkennen, die das Land mit Ablenkungen überzieht. Halte mich ganz nahe bei Dir, damit ich so leben kann, wie Du es mir gezeigt hast, wie ich es mit eigenen Augen gesehen habe, die durch den Glauben und durch Deine Gnade sehend gemacht wurden. Hilf mir, Dich, den lebendigen Gott, anzubeten und keinen Anderen, heute und alle Tage. Amen.