Donnerstag 06. September 2018

Sie schwiegen aber still und antworteten ihm nichts; denn der König hatte geboten: Antwortet ihm nichts.  Jesaja 36,21
Wie antwortet man auf den Spott und die Prahlerei eines Menschen, der gegen den Herrn ist? Wie antwortet man auf das leere Gerede des Teufels? Jegliche Worte wären vergebens und der Zorn des ungerechten Hetzers ist ein fauler Wind, den man einfach vorbeiwehen lassen muss. Mit einem Narren kann man nicht argumentieren und ein stolzer Mann wird schließlich auch umfallen. Weisheit überlebt die Schwierigkeit der Stille und trachtet nach dem, was kommen soll.
Herr, durch die Zeiten hast Du die Gleichgültigkeit und den Zorn all derer ertragen, die Dich hassen. Hilf mir, zu lernen und weise zu sein, damit ich jeder Situation unter Deiner Führung begegnen kann und auf Dich hören kann, dessen Wort allein wahr, gerecht und ewig ist. Führe mich hinein in die Weisheit, zu erkennen, wann ich reden soll und wann schweigen und wann ich mich abwenden und weggehen soll. Durch Dein Vorbild lehre mich, wie ich in dieser bösen Welt leben kann.
Herr Jesus, als Du verspottet, geschlagen wurdest, und sogar, als Du am Kreuz hingst, bliebst Du meistens stumm. Sogar, wenn Du gesprochen hast, war es um unseretwillen. Hilf mir, von Dir zu lernen, damit ich das tue, was Deinen Augen gefällt, was im Einklang ist mit dem unveränderlichen Wort, das Du gesprochen hast. Lehre mich Herr, Dir heute treu zu sein und dem zu gehorchen, was Du befohlen hast. Amen.