Mittwoch 05. September 2018

Welcher unter allen Göttern dieser Länder hat sein Land errettet aus meiner Hand, dass allein der HERR Jerusalem erretten sollte aus meiner Hand?  Jesaja 36, 20
Die Stolzen prahlen und machen sich über den Herrn lustig. Die Mächtigen meinen, dass ihnen nichts etwas anhaben kann, solange sie an der Macht sind. Alle Menschen müssen einmal sterben. Sie können sich nur eine gewisse Zeit aufspielen. Dann werden sie wieder zu Staub. Wir wissen nicht, wann das geschieht; der Herr aber weiß es. Er lässt die Törichten, die ihn verhöhnen, geraume Zeit gewähren, aber am Ende
geschieht sein Wille.
Herr, ich habe versucht, durch Stolz, Prahlerei und Selbstsucht etwas zu erreichen, aber es führte zu nichts. Zeige mir den Weg der Sanftmut und mache mich gewiss, dass du allein der Herr bist und kein anderer. Hilf mir, so zu leben, wie du es von mir haben willst. Du hast die Welt erschaffen, und alles liegt in deinen Händen. Lass mich dies erkennen
inmitten des törichten Geschreis all derer, die sich selbst zum Maßstab nehmen.
Herr, immer wieder fragen Menschen:“Wo ist denn jetzt euer Gott?“. Doch du bist immer da mit deiner Sanftmut und Geduld. Zeige mir heute meinen Weg durch alle Anfeindungen hindurch. Lass mich nicht wanken, sondern an deinem Wort festhalten. Ich bitte dich, hilf mir, demütig und sanftmütig zu sein und so dir nachzufolgen. Gehe heute mit mir durch den Tag und lass mich, auch wenn ich zum Gespött der Leute werde, dir treu bleiben und dir in allen Dingen dienen. Amen.