Samstag 01. September 2018

Aber Eljakim und Schebna und Joach sprachen zum Rabschake: Rede doch mit deinen Knechten aramäisch, denn wir verstehen’s gut, und rede nicht hebräisch mit uns vor den Ohren des Volks, das auf der Mauer ist.  Da sprach der Rabschake: Meinst du, dass mein Herr mich nur zu deinem Herrn oder zu dir gesandt habe, solche Worte zu reden, und nicht vielmehr zu den Männern, die auf der Mauer sitzen und samt euch ihren eigenen Mist fressen und ihren Harn saufen werden?   Jesaja 36, 11-12
Wenn sich die Dinge verschlechtern, dann tun die Menschen sogar das Undenkbare. Gewichtet  nicht nach den Umständen, in denen ihr euch gerade selbst befindet und lasst euch auch nicht von den weltlichen Mächten, die gerade das Sagen haben, einschüchtern, sondern schaut auf den Herrn, von welchem euch Hilfe kommt. Unsere Hilfe kommt von dem Herrn, der alle Dinge gemacht hat und von dem Einen, der mehr als fähig ist, alle Seine Verheißungen zu erfüllen. Zeiten kommen und gehen, aber des Herrn  Wort bleibt ewig.
In guten Zeiten vergesse ich Dich, Herr. Und in schlechten Zeiten bin ich versucht, nicht nur die Zeiten zu verfluchen, sondern Dich. Hilf mir zu jeder Zeit, ob gut oder schlecht, Dich zu preisen und Deine Werke zu rühmen, die für die Ewigkeit bestimmt sind. Du bist der Eine, durch den alle Dinge ins Leben gerufen werden. Du allein bist würdig, Ehre und Lobpreis zu empfangen. Lehre mich Deine Wege, oh Herr, damit ich auf ihnen gehen kann.
Herr, Du bist gekommen, um so Vielen, wie Dir nur folgen wollten, den Weg zu weisen. Führe mich, so bete ich, heute und alle Tage auf Deinen Wegen zu gehen. Achte darauf, dass ich auf dem schmalen Pfad bleibe, den Du errichtet hast und bewahre  mich davor, von ihm abzuweichen. Möge ich heute und alle Tage, die Du mir schenkst, von Dir geführt sein und dabei befunden werden, dass ich die Arbeit tue, die Du mir aufgetragen hast. Möge ich dadurch gesegnet sein, dass ich heute für Andere ein Segen bin. Amen.