Mittwoch 29. August 2018

Verlässt du dich auf den zerbrochenen Rohrstab Ägypten, der jedem, der sich darauf stützt, in die Hand dringt und sie durchbohrt? So tut der Pharao, der König von Ägypten, allen, die sich auf ihn verlassen. Willst du mir aber sagen: Wir verlassen uns auf den HERRN, unsern Gott, – ist’s denn nicht derselbe, dessen Höhen und Altäre Hiskia abgetan und zu Juda und Jerusalem gesagt hat: »Nur vor diesem Altar sollt ihr anbeten«?  Jesaja 36, 6-7
Von wem bist du abhängig? In unserer Kultur schauen immer mehr Menschen auf die Regierungen als  Quelle für alles, was man braucht. Geistlos und führerlos  ist das Gleiche. Die Menschen verlassen sich auf alles Mögliche, bloß nicht auf den Herrgott, der doch alle Menschen und Dinge geschaffen hat und uns auch weiterhin erhält. Der Herr erinnert uns daran, dass alles Andere, außer sich auf den Herrn zu verlassen, Unheil bringen wird.
Herr, hilf mir, deutlich die Art und Weise zu erkennen, wie Menschen einander oder auf irgend etwas vertrauen, anstatt sich auf Dich zu verlassen. Dann hilf mir, mit dem Verständnis, das Du mir schenkst, mich nicht auf meinen eigenen Verstand zu verlassen, sondern auf Dich, der Du alle Dinge geschaffen hast. Führe mich, deutlich und fest in meiner Verpflichtung zu stehen, das erste Gebot zu halten und nichts und niemand in meinem Leben zu haben, dem ich mehr diene als Dir.
Lieber Vater im Himmel! Vergib mir, dass ich mich in meinem Leben von so Vielen und  so Vielem abhängig gemacht habe. Aus eigener Kraft komme ich da nicht wieder heraus. In meiner Not komme ich zu Dir und bitte Dich: Vater, hole mich bitte heraus aus meinen vielen Abhängigkeiten, denn Menschen können oder wollen mir nicht mehr helfen. Und  hilf mir bitte, nicht wieder in Abhängigkeiten hineinzurutschen, denn ich weiß doch, dass ich nur in Dir allein Ruhe und Geborgenheit und jeden Schutz finden kann, den ich brauche.    Amen.