Sonntag 8. Juli 2018

Deine Ohren werden hinter dir das Wort hören: a»Dies ist der Weg; den geht! Sonst weder zur Rechten noch zur Linken!«  Und ihr werdet entweihen eure übersilberten Götzen und die goldenen Hüllen eurer Bilder und werdet sie wegwerfen wie Unrat und zu ihnen sagen: Hinaus!  Jesaja 30, 21-22
Wenn alles geraubt ist, was bleibt dann übrig? Alle Hoffnungen und Träume, die im Geist der Menschen geschaffen wurden, was davon hat bleibenden Wert? Findet man es unter dem, was ein Geschöpf geschaffen hat? Findet man es unter dem, was das Geschöpf zustande gebracht hat, oder ist es pure Eitelkeit, zu glauben, dass das, was der Mensch tut, wenn er sich abmüht, sich vergleichen kann mit der Realität der Schöpfung, die der Herr der Ewigkeit in Gang gesetzt hat?
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und Seiner Gerechtigkeit. Herr, vergeblich trachte ich nach anderen Dingen und lasse Dich als  einen nachträglichen Einfall übrig. Mein Denken ist fixiert auf die Hetze dieser Welt und lässt wenig Zeit übrig für die Realität, dass Du Gott bist.  Bremse mich aus. Halte mich an, so dass ich still sein und wissen darf, dass Du Gott bist. Lehre mich, in  Dir zu bleiben , weil ich doch weiß, dass eine Absicht dahinter steckt, nicht so, wie ich sie entdecke, sondern so, wie Du sie geplant hast und, dass nur diese Absicht von Bedeutung ist.
Herr, Du bist in diese gefallene Welt eingedrungen, die Du geschaffen hast. Jetzt sind alle Dinge so, wie sie es immer waren, fest in Deinen Händen.  Hilf mir heute, mich fest auf Dich zu verlassen, auf das Verständnis, das Du mir entgegenbringst und die Wahrheit, dass Du allein Gott bist. In der Ruhe, die Du mir verschaffst, möge ich auch die Hoffnung finden, die Du schenkst und beginnen, die Zukunft zu erkennen,die Du vorbereitest für alle, die in Dir bleiben.    Amen.