Freitag 26. Januar 2018

Du aber wirst sagen in deinem Herzen: Wer hat mir diese geboren? Ich war unfruchtbar, einsam, vertrieben und verstoßen. Wer hat mir diese aufgezogen? Siehe, ich war allein gelassen – wo waren denn diese?  So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will meine Hand zu den Heiden hin erheben und für die Völker mein Banner aufrichten. Dann werden sie deine Söhne in den Armen herbringen und deine Töchter auf der Schulter hertragen.   Jesaja 49, 21-22
Wenn du alleingelassen wirst und dich schutzlos preisgegeben fühlst, dann richte deinen Blick auf den Herrn. Er ist in allen Dingen und durch alle Dinge. Seine Herrschaft währt für und für. Es muss nicht erst soweit kommen, dass du alles verloren hast. Der Herr hat schon immer darauf gewartet, dass du dich für seine Gegenwart und für seinen Plan öffnest. Er hat dich schon immer eingeladen, zu ihm zu kommen.
Herr, hilf mir, zu sehen, dass du der Eine bist, der immer gegenwärtig ist. Alles, was in meinem Leben geschieht, hat seinen Sinn, denn es liegt in deiner Hand. Obwohl ich mich von dir entferne, wie es der verlorene Sohn tat, wartest du darauf, dass ich mich wieder dir zuwende in der Gewissheit, dass du allein Gott bist. Lass mich erkennen, dass du immer deine Hand über mich gehalten hast und dass du mich den rechten Weg führen willst. Zieh mich hin zu dir, mein Gott.
Herr Jesus, du bist Mensch geworden und hast uns wahres Leben gebracht. Ich bitte dich, erschließe mir immer mehr das Geheimnis wahren Lebens, das du offenbart hast, so dass mein Leben erneuert wird und einen Sinn erhält, den nur du geben kannst. Lass mich bei dir bleiben und auf dich trauen. Schenke mir die Gewissheit, dass du in meiner Nähe bist. Amen.