Sonntag 31. Dezember 2017

Du dachtest: Ich bin eine Herrin für immer. Du hattest noch nicht zu Herzen genommen noch daran gedacht, wie es hernach werden könnte. So höre nun dies, die du in Wollust lebst und so sicher sitzt und sprichst in deinem Herzen: »Ich bin’s, und sonst keine; ich werde keine Witwe werden noch ohne Kinder sein«:   Jesaja 47, 7-8
Welch eine Arroganz! Die sündige Menschheit hält sich für unsterblich. Alle fallen dem anheim, was die Sünde bewirkt hat, nämlich dem Tod. Niemand ist davon ausgenommen. Alle, die dem Herrn nicht die Ehre geben, werden erniedrigt werden. Sprich nicht in deinem Herzen: „Ich werde Herr über alles sein“. Genau das tat der Teufel, und die Welt geriet ins Chaos, was durch die noch verschlimmert wurde, die sich arrogant wie der Teufel gaben. Beuge dich vor Gott, der allein Herr über alles ist.
Herr, du hast die Welt nach deinem Willen und Plan geschaffen. Ich bitte dich, lass mich nicht der Arroganz dieser Welt anheimfallen, sondern führe mich auf den Weg der Demut und des Gehorsams. Bewahre mich vor den Schlichen der Gottlosen und hilf mir, von dir zu lernen, denn du bist sanft, demütig und barmherzig mit allen, die in ihrer Not bei dir Zuflucht suchen.
Danke, Jesus, dass du uns eine Barmherzigkeit vorgelebt hast, die für alle Zeit gilt. Du bist gekommen, damit alle, die dich suchen, Ruhe und Frieden finden. Lass mich erkennen, was dein Wille und dein Weg für mich ist, dass ich dir, mein Herr und mein Gott, ergeben bin. Lass mich an deinem Wort, das du uns kundgetan hast, festhalten und hilf mir, bei dir zu bleiben. Amen.