Samstag 19. August 2017

Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, ergrimmte er im Geist und wurde sehr betrübt und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie antworteten ihm: Herr, komm und sieh es! Joh 11, 33-34
Wir fangen oft mit dem an, was wir wissen. In der Hoffnung, dass Jesus sich so verhält wie andere, gehen wir mechanisch vor und antworten Ihm mit unserer Version von Gastfreundschaft. Jesus verhält sich nicht nach unseren Regeln, denn Er weiß, was geschehen wird. Wir sind aufgerufen Ihm zu antworten, anstatt danach zu streben, Ihn zu veranlassen uns zu antworten. Er kam, um die Maßstäbe der Welt in die des Himmels zu verändern, nicht damit wir sehen können, wie gut Er sich unter unseren weltlichen Regeln verhält.
Herr, es gibt so viele Dinge, deren ich mir oft nicht bewusst bin. Du bist gekommen, um mich aus dieser vergänglichen Welt heraus zu führen, hinein in die vollkommene und ewige Welt. Hilf mir, dass ich bereit werde, in Dein Bild verwandelt zu werden und aufhöre , danach zu streben, es genau umgekehrt zu haben. Wenn Du mich darum bittest etwas zu tun, hilf mir einfach zu gehorchen.
Herr allen Lebens, gewähre mir heute, dass ich einfach Deinen Aufforderungen gehorche. In allen Dingen möge ich sowohl bereit als auch treu erfunden werden. Hilf mir zu sehen, dass ich von Dir in eine Welt hinein gesandt worden bin, die Dich weder kennt noch wirklich an den glaubt, der Du bist. Trotz der Feindlichkeit dieser Welt, bist Du immer noch der Eine mit aller Macht und Autorität. Lenke meine Schritte, dass ich Dir heute folge. Amen.