Mittwoch 19.07.2017

Wohlan, ihr stolzen Frauen, hört meine Stimme! Ihr Töchter, die ihr so sicher seid, nehmt zu Ohren meine Rede!  Über Jahr und Tag, da werdet ihr Sicheren zittern; denn es wird keine Weinlese sein, auch keine Obsternte kommen.  Jesaja 32, 9-10
Wachsamkeit ist der Preis für die Freiheit. Wachsamkeit ist der Preis, den man zahlen muss, damit nicht der Böse daherkommen kann und das wegnimmt, was man hat. Wir leben in einem Zeitalter der Bequemlichkeit und Selbstzufriedenheit. Der Teufel wird uns das rauben, was uns gehört, wenn wir nicht aufstehen und uns gegen die Bosheit stellen, die immer danach trachtet zu zerstören. Not wird kommen, aber, wer bereit ist, wird von ihrem Sturm nicht mitgerissen werden.
Herr, hilf mir, nicht so zu sein wie die Anderen, die selbstzufrieden und bequem sind. Wo man hinschaut, ist Sünde, und Denjenigen, die sündigen, wird es nicht gut ergehen. In ihrer Selbstzufriedenheit werden die Sünder sogar die Mauern niederreißen, die vor dem Plünderer, Dieb und Mörder schützen. Hilf mir, meinen Teil der Aufgabe zu erfüllen, damit ich den Ränken des Teufels widerstehen kann und festbleiben darf in dem Glauben, den Du mir aus Gnaden geschenkt hast.
Herr, Du rufst mich auf, den guten Kampf zu kämpfen. Hilf mir, niemals zu sagen: „Wer wird etwas tun?“, sondern statt dessen eine Person der Tat zu sein, die die Nöte anpackt, die ich anpacken kann und die ans Werk geht an dem Ort, an den Du mich gestellt hast. Du hast mich als Deinen Diener berufen. Hilf mir, Dir heute dadurch zu dienen, dass ich Anderen diene. Möge ich dem Ruf, den Du heute an mich gerichtet hast, treu sein. Amen.