Mittwoch 7. Juni 2017

Ist’s nicht so: Wenn er ihn geebnet hat, dann streut er Dill und wirft Kümmel und sät Weizen und Gerste, ein jedes, wohin er’s haben will, und Spelt an den Rand?  So unterwies ihn sein Gott und lehrte ihn, wie es recht sei.  Jesaja 28, 25-26
Der Herr tut nicht nur eine Sache, sondern viele. Im Königreich des Herrn herrscht Vielfalt. Daher auch, wenn wir uns umschauen, bedeutet das nicht, dass wir nach der einen Sache Ausschau halten, die uns eine Antwort liefert, sondern nach dem Einen, der alle Dinge in Vielfalt erschaffen hat, wobei wir darauf vertrauen, dass Er alle Dinge zu Seinem Zweck erschaffen hat. Kommt daher in Seine Gegenwart und geht neben dem Einen her, der alle Dinge geschaffen hat, alle Dinge kennt und die leitet, die Ihm folgen.
Herr, führe mich heute auf Deinen Wegen. Bewahre mich davor, zu denken, ich müsste die einzige Sache herausfinden, die ich tun muss, wo ich doch weiß, dass, wenn ich mit Dir gehe, dem Einen, in dem alle Dinge ihren Ursprung haben, ich zu dem Sinn geführt werde, den Du für mein Leben hast. Bewahre mich vor der Arroganz, zu glauben, dass ich den Weg wissen muss, sondern statt dessen Dir zu vertrauen, dem Schöpfer aller Dinge. Möge mein Leben gelebt werden in der Unterwerfung unter Dich und Deinen Willen.
Herr Jesus, Du kamst als ein bescheidener Diener und hast Deinen Mitmenschen gedient und immer dem Willen des Vaters gehorcht. Hilf mir durch Dein Beispiel, das Leben so zu leben, wie Du es uns vorgemacht hast, dass man es leben sollte. In Deiner unendlichen Barmherzigkeit, hilf mir, mit Anderen gnädig umzugehen und zu erkennen, dass Du alle Dinge zu ihrer Zeit und zu ihrem Zweck geschaffen hast und, dass in der Vielfalt Deiner Schöpfung alle Dinge zusammenwirken zum Ruhm derer, die dich lieben. Amen.