Mittwoch 10. Mai 2017

Er erniedrigt, die in der Höhe wohnen; die hohe Stadt wirft er nieder, ja, er stößt sie zur Erde, dass sie im Staube liegt. Mit Füßen wird sie zertreten, ja, mit den Füßen der Armen, mit den Tritten der Geringen.   Jesaja 26, 5-6
Wenn wir wahrhaftig leben, werden wir durch jedes Versagen gegenüber dem Herrn gedemütigt. Wir haben alle gesündigt, doch strampeln wir uns ab nach Entschuldigungen und Auswegen. Der Herr erniedrigt uns, so dass wir vor Ihm demütig sein können. Diese Welt trampelt auf denen herum, die erniedrigt sind, aber der Herr wird die Erniedrigten wieder aufrichten. Letztendlich ist es sinnlos, dem Herrn zu widerstehen, denn wir werden alle erniedrigt werden.
Herr, Du allein bist Gott und außer Dir ist keiner. Du läßt die Sonne scheinen und den Regen fallen. Du bist der, der alle Dinge in Seinen Händen hält. Hilf mir, zu erkennen, dass ich jeden Tag gedemütigt werde  und, dass es keinen erhabenen Ort gibt, an dem ich wohnen kann, denn Du allein bist groß. Bringe mich an den Ort, wo ich zufrieden bin in Dir und mich nicht länger gegen Dich auflehne. Bringe mich an den Ort, der aus Deiner Sicht der Richtige ist, damit ich in Zufriedenheit bei Dir leben kann.
Danke für das Geschenk dieses Tages, Herr. Du hast alles um mich herum wunderbar gemacht, und ich lebe oft arrogant dahin, ohne die Dinge um mich herum zu beachten. Erniedrige mein Herz, da Du Dich auch selbst erniedrigt hast, denn ich weiß, dass in Dir Leben ist und Sinn und alles, was man wissen muss. Führe mich, heute Dein Diener zu sein, der gehorsam gegenüber Deinem Wort lebt, damit ich all das festhalten darf, was Du mir schenken möchtest. Amen.