Samstag 22. April 2017

Siehe, die Chaldäer – dies Volk hat’s getan, nicht Assur – haben die Stadt zur Wüste gemacht; sie haben Belagerungstürme aufgerichtet, ihre Paläste niedergerissen und die Stadt geschleift.  Jesaja 23, 13
Die Mächtigen werden erniedrigt und neue Mächte kommen daher, die sich nehmen, was sie wollen und Zerstörung hinterlassen. So war es in diesem Zeitalter des sündigen Menschen. Wir denken, wir sind sicher, bis der nächste Plünderer daherkommt, um zu stehlen, zu verkrüppeln und zu zerstören. Nur der Herr ist sicher und nur in Ihm gibt es eine Zukunft. Gegen den Tod kann man sich nicht verteidigen, es bleibt nur die Hoffnung auf die Herrlichkeit, die durch den Herrn offenbart wird.
Herr, hilf mir zu erkennen, dass ich alle Hoffnung aufgebe, wenn ich mich an das klammere, was unmöglich ist, aber, dass in Dir nichts ist, außer Hoffnung. Führe mich tiefer in Deine Wege hinein, damit ich auf ein Leben der Hoffnung zuleben kann und nicht in der Sinnlosigkeit dieses sündigen Zeitalters stecken bleibe. Bewahre mich davor, in den Sog der ewigen und irren Wiederholung der schlimmen Dinge in jeder Generation zu geraten, damit ich Dein bescheidener Diener sein darf, der das tut, was Dir gefällt.
Herr, Du hast mich aus Gnaden und im Glauben berufen, auf das Ziel zuzugehen, ein Leben mit Dir in der Ewigkeit zu verbringen. Hilf mir, durch die eitlen Dinge dieser Welt zu erkennen, dass ich statt dessen ein fleißiger Diener in Deinem Reich sein darf. Führe mich heute auf Deinem Weg der Gerechtigkeit, damit ich festhalten kann an der Wahrheit Deines Wortes und der Hoffnung, die Du mir entgegenhältst, um mich vor der Versuchung zu bewahren. Amen.