Mittwoch 29. März 2017

Alle deine Hauptleute sind gewichen, in die Ferne geflohen. Alle, die man von dir gefunden hat, wurden gefangen, ohne Bogen gefangen.  Darum sage ich: Schaut weg von mir, lasst mich bitterlich weinen! Müht euch nicht, mich zu trösten über die Zerstörung der Tochter meines Volks!    Jesaja 22, 3-4
Der Herr ist bekümmert über die Vernichtung Seines Volkes. Hätte Er es verhindern können? Ja, aber in Seinem souveränen Willen gibt es etwas Größeres als das, was man durch Leiden sich verdienen kann. Hätte man Christus vom Kreuz abhalten können? Ja! Aber, was gewonnen wurde, war die Erlösung der Sünder, die sich Ihm zuwenden. Die Wege des Herrn sind nicht unsere Wege, genauso, wie die Gedanken des Herrn nicht unsere Gedanken sind.
Herr, hilf mir zu erkennen, dass es Dinge gibt, die ich nicht erkennen kann. Gewähre mir, dass ich im Glauben wachsen und darauf vertrauen darf, dass das, was du tust, ein Teil des Vorhabens ist, das Du ausgesprochen hast, und zwar der Teil, den ich bis jetzt noch nicht verstehen kann. Führe mich in Deiner Weisheit, damit ich allein aus Glauben leben und darauf vertrauen kann, dass Du alle Dinge in Händen hältst, auch, wenn es den Anschein hat, dass das nicht der Fall ist. Schenke mir Dein Herz, das betrübt ist über die Verlorenen.
Herr Jesus, Du leidest. Du kennst den Kummer, wenn man abgelehnt wird. Hilf mir, in dem Verständnis des Herzens zu leben, das Du für alle Menschen empfindest, damit ich in dem Herzen, das Du mir schenkst, mich so um die Anderen kümmern kann, wie Du es von mir haben möchtest. Führe mich heute, echt und wahrhaftig zu sein, aber mich nicht in Deinen Willen einzumischen, in all den Angelegenheiten, die mir heute begegnen werden. Möge ich treu sein gemäß Deinem Willen. Amen.