Mittwoch 01. Februar 2017

Mein Herz schreit über Moab; seine Flüchtigen fliehen bis nach Zoar, bis Eglat-Schelischija. Denn sie gehen die Steige von Luhit hinauf und weinen, und auf dem Wege nach Horonajim erhebt sich ein Jammergeschrei. Denn die Wasser von Nimrim versiegen, dass das Gras verdorrt und das Kraut verwelkt und kein Grünes wächst.   Jesaja 15, 5-6
Nationen erleben Aufstieg und Niedergang und das Land, das nicht bebaut wird, verödet. Wir meinen oft, dass alles so bleiben wird wie es ist und dass wir ohne Vergebung für unsere Sünde wie gewohnt weitermachen können. Die Sünde in der Welt infiziert jede Generation und sie fällt immer wieder auf die zurück, die bei ihrem sündigen Leben beharren. Wahres Leben finden wir in der Zusage unseres Herrn und nicht in falschen Versprechungen, die uns gute Zeiten in Aussicht stellen, solange die Sünde herrscht.
Herr, für mich ist „Gericht“ ein altmodischer Begriff und nicht eine Realität, die die Sünde bewirkt, wenn sie dem Bösen Raum gibt. Hilf mir, zu verstehen, dass es bis zu Christi Wiederkunft immer wieder Katastrophen geben wird, weil die Welt nicht davon ablässt, sich gegen dich aufzulehnen. Richte meine Gedanken auf dich und lass mich erkennen, dass du allein Herr bist und alle, die an dich glauben, mit deiner Fürsorge umgibst.  
Erneuere mich, Herr, dass ich auf deinen Wegen wandle und an der ewigen Wahrheit, der Gnade, festhalte, die uns Jesu Kreuzestod erwirkt hat. Hilf mir, so zu leben, dass ich meine Hoffnung auf dich setze und nicht auf irgend etwas in dieser Welt. Hab Dank für deine Fürsorge. Lass mich dir heute vor allem treu sein. Amen.