Dienstag 31. Januar 2017

Auf ihren Gassen gehen sie mit dem Sack umgürtet, auf ihren Dächern und Straßen heulen sie alle und gehen weinend einher. Heschbon und Elale schreien, dass man’s zu Jahaz hört. Darum wehklagen die Gerüsteten Moabs, es verzagt ihre Seele.   Jesaja 15,3-4
Wenn Schaden als Strafe kommt, was machen dann die Leute? Wehklagen sie dann einfach, oder bereuen sie? Der Zweck der Strafe ist, uns aufmerksam zu machen und das, was falsch ist, zu korrigieren. Oft bewegen wir uns einfach wie Schafe auf die Schlachtbank zu. Der Herr erlaubt Bestrafung, um uns zu Ihm hin zu treiben. Aber leider wenden sie sich ab und klagen den Herrn an wegen dem, was die Bosheit angerichtet hat, anstatt sich dem Herrn zuzuwenden.
Herr, hilf mir, Dich nicht anzuklagen wegen der Sünde in der Welt. Es gibt so viel Bosheit in dieser Welt, aber, sie geht nicht auf Dich zurück. Hilf mir, zu erkennen, dass – unabhängig von der Situation – Du uns Hoffnung in der Botschaft des Heils, das Du durch Christus vorbereitet hast, uns hast zukommen lassen. Führe mich hinein in die Hoffnung und hilf mir, nicht in dem Wunsch nach sofortigen Antworten zu verharren, weil ich doch weiß, dass alle Dinge jetzt in Deinen Händen ruhen, so wie es immer war.
Danke Herr für die Verheißung, die Du uns geschenkt hast, dass Du in jeder Situation da bist. Lass meinen Glauben reifen, so dass ich, wenn ein Schaden eintritt, Dich nicht für den Schaden verantwortlich mache. Führe mich hin zum richtigen Denken, damit ich in allen Situationen meines Lebens zunächst bei Dir Zuflucht suche, in dem Bewusstsein, dass Du da bist und mich vor dem Bösen bewahren wirst. Möge ich heute aus der Gnade leben, die Du schenkst, weil ich weiß, dass ich nur in Dir die schlüssige Antwort auf die Schwierigkeiten des Lebens finden werde. Amen.